Karte_Mietwagen_Carretera Austral_Ruta 40Nirgendwo wird dem Reisenden ein so vielfältiges Naturschauspiel geboten, nirgendwo ist das Spiel der Wolken schöner als in Patagonien. Erleben Sie auf dieser Mietwagentour die atemberaubenden Naturschönheiten Patagoniens auf eine individuelle Art und Weise. Unterwegs auf Südamerikas Traumstraßen – Carretera Austral und Ruta 40 – führt die Tour von der malerischen Seenregion mit ihren perfekt geformten Vulkanen durch die Traumwelt der chilenischen Fjorde und die Steppe Argentiniens bis ans „Ende der Welt“ bis zur Magellanstraße nach Punta Arenas. Auch Patagoniens Top-Highlights, der berühmte Torres del Paine Nationalpark und der gigantische Perito Moreno Gletscher – liegen auf Ihrer Route. 

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

1. Tag: Santiago de Chile – Puerto Montt

Individuelle Anreise (Flug, Bus etc.) nach Santiago de Chile. Ankunft in Santiago vormittags. Anschlussflug nach Puerto Montt. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Tourenleitung empfangen. Anschließend Transfer zu Ihrem Hotel nach Puerto Varas. Am Abend Briefing, Kennenlernen der anderen Gruppenteilnehmer und Entgegennahme des Mietwagens. Übernachtung in Puerto Varas.  

2. Tag: Puerto Varas – Hornopiren.

Sie fahren entlang des Llanquihue-See zu den wunderschönen Kaskaden Saltos de Petrohué. Mehrere Pfade laden zu einer gemütlichen Wanderung ein.  Anschließend fahren Sie eine Straße hinauf bis zur Berghütte des Vulkan Osorno. Von 1.250 m ü. NN haben Sie eine beeindruckende Aussicht über Lavafelder hinweg auf die umliegenden Vulkane Calbuco, Tronador und den Llanquihue-See. Danach geht die Fahrt durch das malerische Flusstal des Río Petrohué nach Cochamó, einem idyllischen Fischerort. Neben einer schönen Holzschindelkirche beeindruckt der Ausblick über den Reloncavi-Fjord auf den Vulkan Yates. Im Anschluss wunderschöne Fahrt entlang des Reloncavi-Fjords über Puelche nach Hornopiren. Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Hornopiren. (Distanz ca. 290 km)

3. Tag: Hornopiren – Chaitén

Heute fahren Sie mit Fährschiffen durch die Traumwelt der patagonischen Fjorde. Nach Ankunft am Fähranleger in Caleta Gonzalo beginnt die Fahrt auf der abenteuerlichen Carretera Austral, der teilweise noch nicht durchgehend asphaltierten Verlängerung der Panamericana. Sie gehört zu den legendären Straßen des Kontinents und ist ein Teil des Mythos Patagoniens. Der Streckenabschnitt bis Chaitén führt ein Stück weit durch den Pumalin Nationalpark, ist landschaftlich wunderschön und wird begleitet von üppiger Vegetation, riesiger Nalcapflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand. Übernachtung in Chaitén. (Distanz ca. 100 km) 

4. Tag: Pumalin Nationalpark – Puyuhuapi

Bis nachmittags haben Sie Zeit zur freien Verfügung und können den Pumalin Nationalpark erkunden. Der Park verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und bietet zahlreiche Möglichkeiten zu Aktivitäten. Gut markierte Wanderwege führen zu Alerce-Wäldern, Gebirgsseen und Wasserfällen. Nach der Mittagspause Weiterfahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden durch einmalige Naturszenerien: Landschaften aus Gletschern, stillen Fjorden, undurchdringlichen Wäldern und unglaublich viel Einsamkeit. Gegen Abend erreichen Sie die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 30er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Übernachtung in Puyuhuapi. (Distanz ca. 200 km)

5. Tag: Puyuhuapi – Coyhaique

Vormittags Besuch des Queulat Nationalparks. Das Juwel des Parks ist der beeindruckende Hängegletscher „Ventisquero Colgante“. Über eine Hängebrücke und wild wuchernden, immergrünen Wald wandern Sie zu einer Lagune, von wo aus sich der Gletscher majestätisch präsentiert. Danach zieht Sie die Carretera Austral mit einer Fülle kontrastreicher Szenerien wieder in den Bann: vergletscherte Berge, rauschende Wasserfälle, Südbuchenwälder und Fuchsiengewächse begeistern die Sinne. Das letzte Teilstück des heutigen Streckenabschnittes gehört zum Naturschutzgebiet Río Simpson. Nach einem kurzen Stopp beim Salto de Virgen Wasserfall erreichen Sie Coyhaique, die Provinzhauptstadt der Region Aysén. Übernachtung in Coyhaique. (Distanz ca. 250 km)

6. Tag: Coyhaique – Puerto Guadal

Heute werden Sie den einmalig schönen Lago Carrera erreichen. Die Fahrt dorthin führt zunächst durch ein sumpfiges und von Torfmooren bedecktes Gebiet bis schließlich das Schutzgebiet Reserva Nacional Cerro Castillo erreicht wird, das ausgedehnte Südbuchenwälder und wilde Gebirgsregionen umfasst. Sie queren den 1.200 m hochgelegenen Portulezo-Paß mit Ausblick auf grün-, grau- und pinkfarben leuchtende Mineralgesteine und das Tal des Río Ibañez. Danach schöne Fahrstrecke durch Wälder, vorbei an kleinen Seen und glasklaren Flüssen bis der Lago General Carrera erreicht wird. Die Weiterfahrt entlang des zweitgrößten Sees Südamerikas bis Puerto Guadal ist ein einziger Genuss: smaragdgrün schimmerndes Wasser, Wälder, Blumenwiesen und alpine Berge. Übernachtung in Puerto Guadal. (Distanz ca. 300 km)

7. Tag: Lago General Carrera und Umgebung

Der Tag gehört Ihnen! Bei Puerto Tranquilo können Sie einen Bootsausflug zu den von der Erosion fantastisch geformten Marmorhöhlen unternehmen. Lohnenswert ist auch die Fahrt zum Bertrand See, wo der bekannte Baker Fluss entspringt. Weitere Ausflüge und Aktivitäten werden von der Unterkunft angeboten. Das Mikroklima in dieser Region rund um den Lago General Carrera sorgt für außergewöhnlich milde Temperaturen und wird aufgrund von mehr als 300 Sonnentagen pro Jahr auch als das „Sonnenloch“ des Südens bezeichnet. Übernachtung in Puerto Guadal.

8. Tag: Lago General Carrera – Cueva de los Manos (Argentinien)

Entlang des Río General Carrera fahren Sie nach Chile Chico. Der gelbe, alles durchdringende Staub der Pampa gibt dem Ort ein Flair von Wildwest. Nach Chile Chico passieren Sie die Grenze zu Argentinien und erreichen das Städtchen Los Antiguos. Entlang des Lago Buenos Aires – der Lago Carrera wechselt in Argentinien seinen Namen – geht die Fahrt weiter nach Perito Moreno. Hier treffen Sie auf die legendäre Nationalstraße Ruta 40 und folgen ihr südlich bis zur Estancia Cueva de los Manos. Übernachtung in der Estancia Cueva de los Manos. (Distanz ca. 320 km)

9. Tag: Cueva de los Manos – El Chaltén

Heute besuchen Sie die beeindruckenden Höhlenmalereien der Cueva de los Manos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Höhle liegt in der Schlucht des Río Pinturas, einem Zufluss des Río Deseado, des bedeutendsten Flusses im Norden der Provinz. Wie der Name „Höhle der Hände“ besagt, haben hier indianische Ureinwohner über 800 künstlerische Abdrücke ihrer Hände hinterlassen. Anschließend Weiterfahrt auf der Ruta 40 durch steppenartige und leicht hügelige Meseta-Landschaft. Am Wegesrand lassen sich zahlreiche Guanakos, Choiques (ein Straußenvogel), Gürteltiere und Wildpferde beobachten. Gegen Abend erreichen Sie El Chaltén, die „Trekkinghauptstadt“ Argentiniens und Ausgangspunkt für Touren in die erhabene Bergwelt des Fitz-Roy-Massivs. Übernachtung in El Chaltén. (Distanz ca. 480 km)   

10.Tag: Trekking am Fuße der Traumberge

Der Tag ist zur freien Verfügung. Sie können in Eigenregie eine Tageswanderung zur Laguna de los Tres unternehmen mit Traumsicht auf das Fitz-Roy-Massiv. Auch kurzzeitige Wanderungen stehen zur Auswahl, wie zum Beispiel zum Mirador Cerro Torre, Mirador de Cóndor und Mirador de Aquilar. Übernachtung in El Chaltén.

11.Tag: El Chaltén – Perito Moreno Gletscher

Nach dem Frühstück Abfahrt nach El Calafate und weiter zum Nationalpark Los Glaciares, wo sich der berühmte Perito Moreno Gletscher befindet. Auf Laufstegen gelangen Sie zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erlebt man, wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick eines kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den ganz großen Erlebnissen Südpatagoniens. Optional kann eine einstündige Bootstour auf dem Lago Argentino unternommen werden. Übernachtung in El Calafate. (Distanz ca. 370 km)

12.Tag: El Calafate – Torres del Paine Nationalpark

Durch eine Meseta Landschaft fahren Sie bis nach Esperanza und von dort aus in südwestlicher Richtung der chilenischen Grenze entgegen. Ein grandioser Anblick ist das nun schon sichtbare Paine Massiv. Mit etwas Glück sehen Sie auch reitende Gauchos, die unterstützt von abgerichteten Hunden ihre Schafherden von der Estancia zu den Weiden treiben. Nachmittags erreichen Sie den Torres del Paine Nationalpark und bestaunen in dieser urweltlichen Naturlandschaft die berühmten Granitspitzen des Paine-Massivs. Auf dem Weg zum Lago Grey gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu Fotostopps. Ein Pfad führt Sie zum tosenden Wasserfall Salto Grande und zum Aussichtspunkt Nordenskyold mit großartigen Ausblick auf die „Cuernos“, den Hörnern des Paine-Massivs. Übernachtung im Torres del Paine Nationalpark. (Distanz ca. 400 km)  

13. Tag: Torres del Paine Nationalpark

Der Tag gehört Ihnen! Ihre Tourenleitung gibt Ihnen Tipps für die Gestaltung des Tages in Eigenregie. Sie können sich aber auch Ihrer Tourenleitung anschließend und eine Tageswanderung unternehmen. Dabei lernen Sie die artenreiche Flora und Fauna kennen, wandern durch Südbuchenwälder und gelangen zu den schönsten Aussichtspunkten des Nationalparks. Übernachtung im Torres del Paine Nationalpark. 

14. Tag: Torres del Paine Nationalpark – Punta Arenas

Nach Verlassen des Nationalparks ist der erste Stopp bei der Cueva del Milodón (UNESCO Weltkulturerbe), einen riesigen Felsüberhang, wo im Jahre 1896 der deutsche Kapitän Hermann Eberhard Haut und Knochen eines steinzeitlichen Riesenfaultiers fand. Die Mittagspause verbringen Sie in Puerto Natales, das malerisch an einem Fjord liegt. Anschließend Weiterfahrt nach Punta Arenas, die am südlichsten gelegene Großstadt der Welt. Hier begegnet ihnen eine bunte Mischung von Immigranten aus vielen Ländern Europas, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Schön ist die Aussicht vom Aussichtspunkt Cerro la Cruz, von wo aus der Blick über die bunten Dächer der Stadt bis hinüber über die Magellanstraße nach Feuerland schweift. Am Abend ist Abgabe des Mietwagens im Stadtbüro von Punta Arenas. Übernachtung in Punta Arenas. (Distanz ca. 400 km)

15. Tag: Rückreise oder individuelles Anschlussprogramm

Leistungen im Preis enthalten:

  • 14 Tage Mietwagen ab Puerto Montt/bis Punta Arenas in der Kategorie 4×4 Allrad Toyota RAV4 oder ähnlich
  • unbegrenzte Freikilometer
  • CDW-Vollkasko ca.600 Euro Selbstbehalt
  • Mietwagen auf Basis von 2 Personen
  • Einwegmiete
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusiv Frühstück
  • Mahlzeiten wie beschrieben
  • Teilkaskoversicherung (Vollkaskoversicherung ohne/mit Selbstbeteiligung gegen Aufpreis möglich)
  • Reiseliteratur mit den wichtigsten Attraktionen
  • Kartenmaterial für die gesamte Route
  • 24 Stunden Notfallnummer (bei individueller Selbstfahrerreise)

Nicht im Preis enthalten:

  • An- und Abreise
  • Benzinkosten und eventuell anfallende Parkgebühren, Mautgebühren, Verwarunungsgelder
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Eintritte für Besichtigungen und Nationalparks, Museen und archäologische Stätten
  • Zusatzversicherungen für Mietwagen
  • Navigationsgerät GPS
  • Trinkgelder

Termine & Preise:

Reisetermine: Reisebeginn jederzeit, entsprechend Verfügbarkeit der Flüge und Hotels
Beste Reisezeit November – April
Reisecode:
Teilnehmerzahl: ab 2 Personen
Reisepreis: auf Anfrage

*Reisepreise reduzieren sich wenn Sie mit der Familie oder Freunden verreisen und sich somit die Teilnehmerzahl erhöht.

Hinweise & Infos

Die Mietwagenreise kann auch als kostengünstigere, individuelle Selbstfahrerreise durchgeführt werden. Der beschriebene Reiseablauf ist bei einer individuellen Selbstfahrerreise entsprechend Ihren persönlichen Wünschen veränderbar.

Weitere Informationen

  • Übernachtungen: 10x Hotel, 4x Lodge, Hosteria oder Estancia
  • Aufpreis: Bei weniger als 6 Teilnehmern, Auf Basis von 1 Fahrer (Alleinbenutzung)
  • Zusatzleistungen: Gerne übernehmen wir für Sie die Organisation der Flüge bei der An- und Abreise sowie zusätzliche Transferleistungen und Hotelreservierungen.
  • Reiseablauf: Eine Änderung des Reiseablaufes ist auch aufgrund von organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!
  • Klima: Als die beste Jahreszeit für die Seenregion gelten die Monate von November bis April. Der Süden von Patagonien ist bekannt für sein unbeständiges Wetter und seine starken Winde. Selbst im Sommer kann das Wetter plötzlich umschlagen und ein Temperatursturz folgen. Regen muss immer einkalkuliert werden.Alle Angaben unter Vorbehalt. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen von World Wide Gruppenreisen.