Die Tour beginnt und endet in Chile, dazwischen erleben Sie pures Argentinien und fantastischen Landschaftsszenerien. Von Chiles Hauptstadt Santiago überqueren Sie die Hochanden nach Mendoza. Die heitere „Gartenstadt“ Mendosa, die viertgrößte Stadt des Landes, liegt im äußersten Westen zu Fuße der Anden-Hauptkordillere. Trocken heißes Wüstenklima, kühle Nächte und klares Schmelzwasser aus den Anden sorgen auch dafür, dass der Wein aus dem Anbaugebiet Mendoza zu den besten der Welt gehört. Anschließend führt die Tour durch die Provinzen Mendoza und San Juan, die zur Region des Cuyo gehören. Das Wort Cuyo stammt aus der Indianersprache und bedeutet soviel wie „Trockengebiet“. Fast das ganze Jahr über scheint hier die Sonne und so ist man schon seit jeher auf das Wasser der Hochanden angewiesen. Ein Höhepunkt der Cuyo-Region ist sicherlich die Fahrt durch den dünn besiedelten „Wilden“ Westen Argentiniens zu den fantastischen Felslandschaften von Ischigualasto und Talampaya. Die größten Fahrtdistanzen legen Sie auf der Ruta 40 zurück. Diese Fernstraße gehört zu den berühmtesten und abenteuerlichsten Straßen in Argentinien. Im äußersten Nordwesten Argentiniens, in den Provinzen Salta und Jujuy, erleben Sie das typische Südamerika mit seinen indianischen Traditionen, andinen Musik, farbenfroher Folklore und spektakulären Landschaften. Salta ist Ihr Ausgangspunkt für Touren in das im Westen und Norden liegende Hochland, der sogenannten Puna und in den Süden, in die sonnenverwöhnten Weintäler der Valles Calchaquíes. Über den Andenpass Paso de Jama erreichen Sie wieder Chile und die Wüstenoase von San Pedro de Atacama.

 

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

01. Tag: Santiago de Chile

Individuelle Anreise und Flug nach Santiago de Chile. Empfang am Flughafen und anschließender Hoteltransfer. Am Nachmittag City-Tour mit folgenden Besichtigungspunkten: der zentrale Hauptplatz „Plaza de Armas“, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Am Abend Briefing und Kennenlernen der anderen Gruppenteilnehmer. Übernachtung in Santiago

02. Tag: Übernahme des Mietwagens und Andenüberquerung nach Argentinien

Entgegennahme des Mietwagens. Nachdem wir den Großraum Santiagos hinter uns gelassen haben, schlängelt sich die Straße durch ein Tal hoch bis zum Grenzübergang auf 3100 m ü. NN. Die Landschaft ist eindrucksvoll, führt am bekannten Skiresort Portillo vorbei und schraubt sich hinauf zum Cristo Redentor-Pass. Unterwegs haben Sie einen Blick auf den höchsten Berg des amerikanischen Kontinents, den Aconcagua (6950 m). Bereits in Argentinien machen Sie einen Stopp am Naturdenkmal „Puente del Inca“. Danach Weiterfahrt nach Mendoza, eine moderne, saubere und lebenswerte Stadt mit vielen Parks, Alleen, Straßencafés und jeder Menge kultureller Angebote. Die Atmosphäre der Stadt ist von Freundlichkeit und Gelassenheit bestimmt, seine Bewohner gelten im Lande als besonders fortschrittlich und demokratisch gesinnte Menschen. Übernachtung in Mendoza.  

03. Tag: Ausflug in die Weinregion Valle del Uco

Fahrt ins südlich gelegene Valle del Uco. Dies ist ein idealer Tag um die hiesigen Kleinbauern beim Anbau von Früchten, Gemüse und Weinstöcken zu erleben. Der nahezu ganzjährige Sonnenschein und ein weitläufiges Bewässerungssystem lässt hier Weine gedeihen, die inzwischen Weltruhm erlangt haben. Nachmittags haben Sie in Mendoza Zeit zur freien Verfügung in Mendoza um die Stadt in Eigenregie zu entdecken. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten befinden sich zentral rund um die Plaza Pedro de Castillo. Übernachtung in Mendoza.

04. Tag: Mendoza – Barreal

Sie verlassen Mendoza und erreichen auf der Ruta 52 nach etwa 100 km die Termas de Villavicencio. Anschließend geht es auf Haarnadelkurven hinauf zum Cruz del Paramillo-Pass (2900 m). Der Ausblick von der Passhöhe auf die Sechstausender Tupungato, Aconcagua und Mercadarlo ist ergreifend. Als nächstes erreichen Sie die Mienen von Paramillos, die Sie auf einer Tour besichtigen können. Vor Uspallata nehmen Sie dann die Abzweigung der Ruta 149 und erreichen sehr bald die Provinz San Juan. Plötzlich und ganz unerwartet erscheint eine weiße Ebene, die Pampa El Leoncito, wo Wind-Car-Segler mit über 130 km/h über den einstmaligen See hinwegrasen. Sie passieren den El Leoncito Nationalpark in dessen Gebiet sich die Sternwarte El Leoncito befindet, die Tag und Nacht geöffnet ist und besichtigt werden kann. Anschließend Weiterfahrt nach Barreal. Übernachtung in Barreal.

05. Tag: Barreal – San José de Jáchal – Villa Unión

Die schöne Fahrtstrecke führt in das zauberhafte Valle de Calingasta (1500 m ü. NN) mit seinen pittoresken Cerros Pintados, von Mineralien weiß, grau, grün und rot gefärbten Sandsteinfelsen. Absolut lohnenswert ist der Besuch des Cerro Alcazar, ein Hügel mit skurrilen Formationen, die durch Erosion entstanden sind. Anschließend Weiterfahrt nach Jáchal, wo Sie alte Getreidemühlen besichtigen können, die zum historischen Erbe ernannt wurden. Danach Weiterfahrt nach Villa Unión, Ausgangspunkt für Exkursionen in die Nationalparks Talampaya und Ischigualasto. Übernachtung in Villo Unión. Distanz: ca. 400 km

06. Tag: Villa Unión – Talampaya Nationalpark – Ischigualasto Provinzpark

Dieser Tag wird der Entstehungsgeschichte dieser Region gewidmet. Sie besuchen den Nationalpark Talampaya, mit seinen imposanten Felswänden, Felszeichnungen, und archäologischen Ausgrabungen.

Anschließend fahren Sie zum nahegelegenen Provinzpark Ischigualasto, der aufgrund seiner vollkommenen Trockenheit auch als „Valle de la Luna“, Tal des Mondes bezeichnet wird. Hier in dieser trockenen Wüstenlandschaft hat die Erosion fantastische Gesteinsformationen geschaffen, die oft an bekannte Objekte erinnern, wie das U-Boot, die Bocciabahn oder den Pilz. Auch als archäologische Fundstätte ist der Park interessant, so wurden hier die Überreste von mehreren Saurierarten gefunden. Übernachtung in Villa Unión. Distanz: ca. 360 km

07. Tag: Villa Unión – Belén

Über die kurvenreiche Schluchtenstraße der Cuesta de Miranda erreichen Sie Chilecito. Empfehlenswert ist ein Aufenthalt in „Kleinchile“, um näheres über den Erzabbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu erfahren. Die dafür erbaute Materialseilbahn La Mejicana war mit einer Länge von 35 km lange Zeit die längste und höchste Seilbahn der Welt. Anschließend Weiterfahrt in Richtung Norden nach Belén. Das Städtchen ist bekannt für seine Tradition der Poncho- und Teppich- Handwebereien. In Belén können Sie das hervorragende Archäologische Museum besuchen, in dem rund 6000 Tongefäße alter Kulturen des argentinischen Nordwestens ausgestellt sind. Übernachtung in Belén. Distanz ca. 350 km

08. Tag: Belén – Amaichá del Valle – Cafayate

Reisefortsetzung durch das Enge und eindrucksvolle Tal von Hualfín. Sie erreichen die Santa-María-Region, das für seinen archäologischen Reichtum und für die feinen alten Töpferwaren bekannt ist. Bereits zur Provinz Tucuman gehören die Quilmes Ruinen: Inmitten einer eindrucksvollen Felslandschaft, ockerfarbenen Erde und Kandelaberkakteen befinden sich die archäologische Anlage, eine der bedeutendsten Denkmäler indianischer Baukultur Argentiniens. Sie haben die Möglichkeit zu einer Besichtigung. Anschließend Weiterfahrt auf der Ruta 40 nach Cafayate. Langsam ändert sich das Landschaftsbild, es tauchen Weinberge auf, manche Weingüter sind über 150 Jahre alt, die Gebäude strahlen noch das Flair spanischer Kolonialzeit aus. Übernachtung in Cafayate. Distanz: ca. 250 km

09. Tag: Cafayate – Cachi

Heute machen Sie zunächst einen Abstecher zur Quebrada de las Conchas mit ihren bizarr rot schimmernden Felsformationen. Anschließend geht es durch eine überwältigend schöne Landschaft der Valles Calchaquís nach Cachi. Spektakulär zeigen sich unterwegs die bizarren Fels- und Schluchtenlandschaften der Quebrada de la Flecha. Nachmittags erreichen Sie Cachi, ein Ort mit einem starken indianischen Flair. Malerisch schmiegen sich die weißgekalkten Häuser dieses reizenden Andendorfes mit seinem kolonialen Charme an die rostroten Bergflanken des 6.720 Meter hohen Nevado de Cachi. Übernachtung in Cachi. Distanz: ca. 200 km

10. Tag: Cachi – Salta

Die wunderschöne Fahrt nach Salta führt durch den Nationalpark Los Cardones mit seinen riesigen Kandelaberkakteen. Die Straße windet sich zur Cuesta del Obispo hinauf und erreicht am 3380 Meter hohen Pass Piedra de Molino den höchsten Punkt der Strecke. Anschließend geht es von der kargen Hochebene in Serpentinen steil hinab in die subtropischen Wälder der Quebrada Escoipe nach Salta. Die koloniale Perle trägt den Beinamen „La Linda“, die Schöne, denn keine andere Stadt Argentiniens bietet eine solche Fülle an historischen Bauten. Die Kirchen zählen zu den prunkvollsten und sind ein Paradebeispiel kolonialer Architektur in Südamerika. Entdecken Sie das historische Stadtzentrum in Eigenregie. Übernachtung in Salta.

11. Tag: Salta – Tilcará

Abfahrt aus Salta in Richtung Norden in die Provinz Jujuy. Beim Dorf Volcán beginnt die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Quebrada de Humahuaca, wo die Berge je nach Tageszeit ihre Farbe ändern. Die Fahrt durch die Schlucht des Río Grande, an dem sich Argentiniens malerischste Flussoase entlangzieht, ist ein großes Erlebnis und zugleich eine geologische Zeitreise. Sie erreichen Tilcará und besuchen die Pucará, ein altes indianisches Wehrdorf. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. Hier in Tilcará ist das Leben immer noch so, wie man sich Südamerika vorstellt: geruhsam, bunt und eine Mischung aus indianischer und christlicher Tradition. Übernachtung in Tilcará.

12. Tag: Andenüberquerung über den Paso de Jama nach San Pedro de Atacama (Chile)

Heute erwartet Sie ein großartiger Fahrtag auf überwältigend schöner Strecke! Der erste Aufenthalt ist in Purmamarca. Der Ort liegt am Cerro de los Siete Colores, dem „Berg der sieben Farben“. Noch früh am Tag – zum besten Fotografenlicht – können Sie auf einer kleinen Wanderung das Farbenspiel der „Cerros Pintados“, der farbigen Berge bewundern. Anschließend geht es auf einer Serpentinenstraße, der Cuesta de Lipán, hinauf auf das Andenhochplateau. Am Pass von Abra de Potrerillos (4170 m ü. NN) ist die Puna, die Hochebene erreicht. Unwirtlich, wie eine Fata Morgana erscheint der Salzsee Salinas Grandes, den Sie mitten hindurch auf einer Salzpiste durchqueren. Gegen Mittag erreichen Sie den Pass „Paso de Jama“ und damit die Grenze zu Chile. Auf atemberaubend schöner Fahrtstrecke geht es immer in Richtung Westen. Der perfekt geformte Vulkan Licancabur kündigt die Wüstenoase San Pedro de Atacama an. Übernachtung in San Pedro de Atacama. Distanz: ca. 350 km

13. Tag: San Pedro de Atacama

Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Genießen Sie bei einem Spaziergang die Idylle des Wüstenstädtchens. Für eine Exkursion zum über 4.000 Meter hochgelegene Geysirfeld von El Tatio starten Sie am besten sehr zeitig. Am Nachmittag empfehlen wir optional an einer Tour mit einem örtlichen Veranstalter in das bezaubernde Valle de la Luna (Mond-Tal) teilzunehmen. Mit seinen bizarren Salzgebilden, kuriosen Felsformationen, großartigen Dünenlandschaften und fantastischen Sonnenuntergang ist diese Landschaft sehr eindrucksvoll. Übernachtung in San Pedro de Atacama.

14. Tag: Calama Flughafen – Übergabe des Mietwagens – Heimreise

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Calama und geben den Mietwagen an der Station am Flughafen ab. Ende der Tours. Individuelle Heimreise oder Reisefortsetzung.

Leistungen im Preis enthalten:

  • 13 Tage Mietwagen ab Mendoza/bis Salta in der Kategorie 4×4 Antrieb Toyota RAV4 oder ähnlich
  • unbegrenzte Freikilometer
  • CDW-Vollkasko ca.600 Euro Selbstbehalt
  • Mietwagen auf Basis von 2 Personen
  • Einwegmiete
  • 13 Übernachtungen im DZ/EZ inkl. Frühstück
  • Mahlzeiten wie beschrieben
  • Teilkaskoversicherung (Vollkaskoversicherung ohne/mit Selbstbeteiligung gegen Aufpreis möglich)
  • Reiseliteratur mit den wichtigsten Attraktionen
  • Kartenmaterial für die gesamte Route
  • 24 Stunden Notfallnummer (bei individueller Selbstfahrertour)

Nicht im Preis enthalten:

  • An- und Abreise
  • Spritkosten und eventuell anfallende Parkgebühren, Mautgebühren
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Eintritte für Besichtigungen und Nationalparks, Museen und archäologische Stätten
  • Zusatzversicherungen für Mietwagen
  • Navigationsgerät GPS
  • Trinkgelder

Termine & Preise:

Reisetermine: Reisebeginn jederzeit, entsprechend Verfügbarkeit der Flüge und Hotels
Beste Reisezeit Frühling: Oktober/November; Herbst (März/Mai); Winter: (Juni/August)
Reisecode:
Teilnehmerzahl: ab 2 Personen
Reisepreis: auf Anfrage

*Reisepreise reduzieren sich wenn Sie mit der Familie oder Freunden verreisen und sich somit die Teilnehmerzahl erhöht.

Hinweise & Infos

Die Mietwagenreise kann auch als kostengünstigere, individuelle Selbstfahrerreise durchgeführt werden. Der beschriebene Reiseablauf ist bei einer individuellen Selbstfahrerreise entsprechend Ihren persönlichen Wünschen veränderbar.

Weitere Informationen

  • Zusatzleistungen: Gerne übernehmen wir für Sie die Organisation der An- und Abreise, sowie zusätzliche Transferleistungen und Hotelreservierungen.
  • Reiseablauf: Eine Änderung des Reiseablaufes ist auch aufgrund von organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!
  • Klima und ReisezeitDer Nordwesten Argentiniens kann das ganze Jahr über bereist werden. Die beste Reisezeit ist der Frühling (Oktober/November, Herbst (März/Mai) und Winter(Juni/August). In den Sommermonaten (Dez/Feb) kann es zu sintflutartigen Regenfällen kommen, so dass Straßen plötzlich unpassierbar werden.
  • Höhenangaben / m ü. NN: Salta 1180, Cachi 2400, Cafayate 1650, Quebrada de Humahuaca 3000, Purmamarca 2200, Salinas Grandes 3450, San Pedro de Atacama 2300, Passhöhe Paso de Jama        4100Alle Angaben unter Vorbehalt. Es gelten die allgemeinen Reisebedingungen von World Wide Gruppenreisen.