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KarteRM30Abgelegen in 4.000 Metern Höhe, auf der Hochebene des chilenischen und bolivianischen Altiplano, befinden sich die wohl surrealsten Landschaften Südamerikas. Vulkane über 6000 m umstehen malerische Hochebenen, einsame Lagunen, Salzseen mit Flamingokolonien, archaische Aymara-Dörfchen und eine faszinierende indigene Kultur. Das Abenteuer beginnt in der nordchilenischen Hafenstadt Arica und endet in der Wüstenoase San Pedro de Atacama. Dazwischen durchqueren Sie eine der unwirtlichsten und faszinierendsten Regionen Chiles und Boliviens: der Lauca Nationalpark mit dem höchsten See der Welt, der Salar de Surire und der Salar de Uyuni – das „weiße Meer“ – wie die Bolivianer den größten Salzsee der Welt bezeichnen. Die Fahrt über die riesige Salzpfanne gehört zweifelsohne zu den ganz großen Naturerlebnissen Südamerikas. Über das Naturreservat Eduardo Abaroa mit seinen Lagunen und Geysiren gelangen Sie schließlich nach San Pedro de Atacama.

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Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

Tag 1 Arica – Putre, (M,A)

Zeitiger Aufbruch! Auf der Ruta 11 geht es in schwindelerregende Höhen und durch eine felsige, von Kandelaberkakteen gesäumte Landschaft. Dann erreichen Sie die auf einem Felsen klammernde und von tiefen Abgründen umgebene Festung Pukará de Copaquilla, eine restaurierte, einstige Schutzburg der indianischen Bevölkerung. Weiterfahrt durch das fruchtbare Lluta-Tal und Mittagspause in Zapahuaria. Am Nachmittag Ankunft in der Andensiedlung Socoroma (3000 m): Hier fühlt man sich wahrhaftig zurückversetzt in eine längst vergangene Zeit. Nach einer Tee-Pause geht es weiter zum heutigen Übernachtungsort Putre (3500 m). Der Ort mit einer vorwiegend indianischen Bevölkerung ist hervorragend dazu geeignet, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Zwei Übernachtungen in Putre.

Tag 2 Putre – Nationalpark Lauca – Jurasi – Therme – Putre, (F,M,A)

Putre ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das naheliegende Naturreservat Las Vicuñas und den Lauca Nationalpark. Die hier ansässigen Indianer sind Aymaras, ein Volksstamm, der seinen Ursprung am Titicacasee hat und heute vorwiegend auf dem Altiplano von Chile und Bolivien lebt. Die Indios betreiben Landwirtschaft und Viehzucht, hauptsächlich mit Lamas und Alpakas. Die heutige Exkursion führt Sie zum Lauca Nationalpark mit seiner einzigartigen Vulkan- und Altiplano-Landschaft. Schon unterwegs können Sie eine einzigartige Flora und Fauna bewundern. Nach einem kleinen Spaziergang im Sektor der Höhlen machen wir Halt beim Aussichtspunkt Chucuyo und besuchen daraufhin das Dörfchen Parinacota, das von den Nachfahren der Aymara bewohnt wird. Anschließend genießen Sie einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf die Lagunen von Cotacotani. Schließlich erreichen Sie – fast an der Grenze zu Bolivien – den Lago Chungará, 4740 m ü. NN. Die Abgeschiedenheit im Länderdreieck Chile, Peru und Bolivien ist der Lebensraum einer reichhaltigen Tierwelt: hier leben die scheuen Vicuñas, die langbeinigen Lamas und die pummeligen Alpakas einträchtig neben Flamingos, Wildgänsen und zahlreichen anderen Wasservögeln. Allgegenwärtig ist der Vulkan Parinacota (6330 m) mit seinem Gipfel aus ewigem Eis und Schnee. Sein ebenmäßiger Kegel gleicht einem Zuckerhut und wirkt wie gemalt in dieser surrealen Landschaft. Die Mittagspause verbringen Sie in Chucuyo. Abschließend können Sie in den Jurasi-Thermen entspannen und kehren anschließend nach Putre zurück.

Tag 3 Putre – Salar de Surire – Isluga – Colchane, (F,PN,A)

Frühmorgens verlassen Sie Putre in Richtung Reserva Nacional Las Vicuñas. Das Naturreservat umgibt eine typische Altiplano-Landschaft mit Yareta-Pflanzen, Vicuñaherden und den Hasen ähnlichen Viscachas, die zur Familie der Chinchillas gehören. Die erste Ansiedelung ist das bezaubernde Guallatire (4260 m) mit seiner pittoresken Kirche aus Stein und Adobe. Das Dorf liegt zu Füßen des gleichnamigen, imposanten und aktiven Vulkan Guallatire (6.060 m). Dann geht es weiter zum Salzsee von Surire

(4200 m): Der Anblick des von schneebedeckten Vulkanen umgebenen und von Flamingokolonien bevölkerten Salzsees ist grandios. Sie haben ausreichend Zeit herumzuspazieren, und die unwirtliche Gegend in seiner ganzen Schönheit zu erfassen. Danach Weiterfahrt zur Polloquere-Therme. Anschließend wird ein leckeres Picknick serviert. Nachmittags durchqueren Sie den Nationalpark Isluga und passieren die Aravilla Lagunen und die Hochland-Dörfchen Enquelga und Isluga. Am Abend erreichen Sie das heutige Tagesziel Colchane. Übernachtung in Colchane.

Tag 4 Colchane – Pisiga – Tahua, (F,PN,A)

Morgens verlassen Sie Colchane und fahren nur wenige Kilometer bis zur bolivianischen Grenze. Nachdem die Grenzformalitäten erledigt sind, durchqueren Sie mit dem 4×4 Geländefahrzeug den Salar de Coipasa, Boliviens zweitgrößten Salzsee. Anschließend erreichen Sie die Región Intersalar, eine fruchtbare Pufferzone zwischen den beiden großen Salzpfannen Uyuni und Coipasa. Einen Stopp machen Sie in Salinas de Garci Mendoza, ein hübsches, kolonial geprägtes Andendörfchen und zugleich eine der wenigen Ansiedelungen im fast menschenleeren bolivianischen Hochland. Nach Weiterfahrt in südliche Richtung rückt schon der Vulkan Tunupa (5400 m) in das Blickfeld. An den Flanken des Vulkans unternehmen Sie eine Wanderung zum Aussichtspunkt Tunupa Grande und genießen die unbeschreibliche Aussicht auf den Salar de Uyuni. Danach Weiterfahrt und Übernachtung in Tahua.

Tag 5 Salar de Uyuni – San Juan, (F,PN,A)

Heute ist es endlich so weit. Wir nehmen eine der wenigen Auffahrten auf die 12.000 Quadratkilometer große Salzpfanne, die von den Bolivianern auch als “weißes Meer” bezeichnet wird. Der Salar de Uyuni ist ein gewaltiger Ursee, der vor Jahrmillionen austrocknete und kleinere abflusslose Seen und Salare zurückließ. Zur Trockenzeit verdunstet das wenige Wasser und es bleibt eine tragfähige Kruste aus Salz zurück. Die spektakuläre Fahrt führt durch eine gänzlich aus purem Kochsalz bestehende Piste. Schließlich erreichen Sie die Isla Incahuasi, eine felsige und schroffe Insel mit meterhohen Kandelaberkakteen. Anschließend unternehmen Sie eine Inselwanderung und bestaunen von einer Anhöhe aus die schier unendliche Weite des Salzsees. Danach verlassen Sie die Insel und fahren weiter auf dem Salar in Richtung Süden nach San Juan, ein typisches Dorf dieser Region mit sehr einfachen Häusern aus Adobe und staubigen Straßen. Übernachtung in San Juan (3650 m).

Tag 6 San Juan – Lagunen und Flamingos – Ojo de Perdiz, (F,PN,A)

Heute starten Sie wieder zeitig und machen den ersten Fotostopp, Motiv ist der aktive Ollagüe-Vulkan (5869 m). Anschließend geht es weiter in Richtung Süden vorbei an den Lagunen Honda, Cañapa, Hedionda und Chiarkhota. An deren Ufern sind gewöhnlich eine große Anzahl von Anden- und James-Flamingos zu beobachten. Am Nachmittag erreichen wir unser heutiges Hotel „del Desierto“, in der Wüstenoase Ojo de Perdiz am Rande des Schutzgebietes Reserva Nacional Eduardo Avaroa. Bevor die Dämmerung hereinbricht unternehmen Sie bei bestem Fotografenlicht eine Wüstenexkursion zum Árbol de Piedra, eine Gesteinsformation, die durch Erosion die Form eines Baumes angenommen hat. Während der Fahrt sehen wir eine typische Altiplanolandschaft mit Vicuñas, Vizcachas und Yaretas. Übernachtung in der Umgebung von Ojo de Perdiz.

Tag 7 Laguna Colorada – Laguna Verde – San Pedro de Atacama, (F,PN)

Den heutigen Tag verbringen Sie im Nationalpark Eduardo Avaroa. Unterwegs halten Sie immer wieder an, um die fantastische Landschaft zu bestaunen. An den zahlreichen Lagunen lassen sich Scharen von Anden- und Jamesflamingos beobachten. Zu den Besichtigungspunkten gehören die Laguna Colorada (4270 m), das Geysirfeld Sol de Mañana (4810 m), der Salzsee Chalviri mit den heißen Quellen und die sich am Fuße des Vulkans Licancábur befindende Laguna Verde (4600 m). Diese Lagune hat ihre smaragdgrüne Farbe aufgrund einer hohen Konzentration an Blei, Schwefel und Salzkristallen. Das Atmen fällt schwer in der dünnen Luft, die Kälte kriecht unter den wärmsten Pullover, aber die faszinierenden Bilder, Stille und Einsamkeit lassen an das alles gar nicht denken. Anschließend passieren Sie die Grenze nach Chile und erreichen die pittoreske Wüstenoase San Pedro de Atacama (2400 m). Übernachtung in San Pedro de Atacama.

Tag 8 San Pedro de Atacama – Valle de la Luna, (F)

Allemal einen Besuch wert ist das sehenswerte Archäologische Museum von San Pedro de Atacama, mit einer höchst interessanten Präsentation und Darstellung der 11.000 Jahre alten Atacameño-Kultur (optional). Am Nachmittag unternehmen Sie eine Tour in das bezaubernde Valle de la Luna (Mond-Tal) mit seinen bizarren Salzgebilden, kuriosen Felsformationen und großartigen Dünenlandschaften. Von einem schönen Aussichtspunkt aus verfolgen Sie das Schauspiel des Sonnenuntergangs und bestaunen eine unvergessliche Farbsymphonie am Himmel. Anschließend kehren Sie nach San Pedro de Atacama zurück. Ende der Leistungen

Änderung des Reiseablaufes aufgrund organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!

Leistungen im Preis enthalten:

  • Privat geführte Tour im Privat-PKW, in Bolivien 4×4 Geländewagen
  • Fahrer/Guide Spanisch sprechend (Englischsprachiger Guide gegen Aufpreis)
  • Ausflug Valle de la Luna am 8. Tag in Kleingruppe (internationaler Teilnehmerkreis)
  • Eintritte: Isla Incahuasi, Naturreservat Eduardo Abaroa
  • 7 Übernachtungen im DZ mit Dusche/WC inklusive Frühstück
  • Mahlzeiten wie im Programm beschrieben

Nicht im Preis enthalten:

  • Anreise nach Arica oder San Pedro de Atacama
  • Hotel in Arica oder San Pedro de Atacama
  • Eintritte gesamt ca. USD 15 für: Museum Azapa, Jurassi Therme, Valle de la Luna
  • Hotel am 8. Tag in San Pedro de Atacama
  • Alkoholische Getränke und nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Individuelle Besichtigungen und Ausflüge

 

Hinweise & Infos:

Modul buchbar als: Vorreise oder Verlängerung
Ausgangs- und Zielort Arica bis San Pedro de Atacama
Beste Reisezeit Juli – Dezember
Dauer 8 Tage / 7 Nächte
Modul-Code RM-30
Termine jederzeit, entsprechend Verfügbarkeit der Leistungen
Unterbringung Hotelübernachtung mit Frühstück

Körperliche Voraussetzungen

Die Tour verläuft fast durchgehend in Höhen um die 4000 m ü. NN und verlangt einen fitten und gesunden Allgemeinzustand. Für Kreislauf- oder Herzkranke und Menschen mit Bluthochdruck ist diese Tour nicht geeignet.