OsterinselDie Osterinsel, die in der Sprache der Eingeborenen, Rapa Nui genannt wird, umweht seit Jahrhunderten ein Hauch von Zauber und Magie. Auf der abgelegenen Insel hat sich eine einzigartige Kultur entwickelt. Dieses Vermächtnis offenbart sich eindrucksvoll durch die kolossalen Steinskulpturen, den Moai. Die geheimnisvollen und ehrfürchtigen Götzen, der moosbewachsene Krater des Rano-Raraku-Vulkans und die heitere polynesische Lebensfreude im einzigen Ort der Insel, Hango Roa, lohnen den Abstcher auf die Insel.

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

Tag 1 Ankunft auf Rapa Nui – Exkursion zur Südküste

Ankunft am Mataveri Flughafen und Transfer zum Hotel nach Hanga Roa, dem Hauptort auf der Insel. Zur Einstimmung auf die nächsten Tage findet am Nachmittag eine Exkursion zum Vulkankrater des Rano Kao statt. Der Weg dorthin führt durch duftenden Eukalyptuswald nach Orongo, einer ehemals bedeutenden Kultstätte der Polynesier. Das mystische Orongo besteht heute aus 53 teilrestaurierten Steinhäusern, die während der Zeremonien den Teilnehmern des Vogelmann-Kultes als Unterschlupf dienten. Spektakulär ist die Lage auf einer schmalen Klippe an der Südwestspitze von Rapa Nui, mit senkrecht zum Meer hinabfallenden Steilwänden. Die Aussicht ist atemberaubend schön: Auf der einen Seite bietet sich ein überwältigender Weitblick zum Pazifik und den Motu-Felsinseln, auf der anderen Seite der Blick zum tief eingegrabenen Kratersee des Rano Kau. Auf dem Rückweg nach Hanga Roa wird noch die Höhle Ana Kai Tangata angefahren, an deren Wände Malereien mit Vogelmotiven zu erkennen sind.

Tag 2 Exkursion an die Nord-Ostküste und Poike Rundwanderung, (F, LB)

Morgens geht die Fahrt auf der Ringstraße von Rapa Nui zur Peninsula von Poike. Die Wanderung rund um den Vulkan Poike ist körperlich nicht anspruchsvoll, wenn auch zu Beginn ein ca. 45-minütiger leichter Aufstieg zu bewältigen ist. Der weitere Wegabschnitt führt durch eine Landschaft mit Eukalyptuswäldern, bunte Wiesen und sanfte Hängen. Zum Ende der Wanderung erhält man noch einen tollen Blick auf Ahu Tongariki und den Steinbruch Ranu Raraku. Anschließend Rückfahrt zum Hotel.

Tag 3 Große Inselrundfahrt mit Rano Raraku und Ahu Tongariki, (F)

Nach dem Frühstück ist Abfahrt zu einer spannenden Inselrundfahrt. An der Ostküste bei Vinapu führt eine holprige Piste zu der Plattform Ahu Tahiri mit seinen sechs auf der Nase liegenden Statuen. Die exakt bearbeiteten Steinquader haben Ähnlichkeit zu den bekannten Baukünsten der Inka in Peru. Bestand womöglich eine Verbindung zum Inkareich? Der Küstenstraße Richtung Nordost folgend, sieht man weitere, in Reih und Glied aufgestellte, und dem Meer zugewandte Ahus. In einer kleinen Bucht, vor dem im Hintergrund tosenden Meer, unterhalb des Vulkankraters Rano Raraku, sieht man sie plötzlich: 15 riesige steinerne Kolosse auf einer flachen Plattform: Die Moais von Ahu Tongariki; der Anblick ist ergreifend. Fast alle Moai der Isla de Pascua wurden aus dem Tuffgestein des Rano Raraku geschlagen, etwa 400 haben Forscher allein im Bereich des Rano Raraku Vulkan registriert. Lohnenswert ist am Rano Raraku die kurze Besteigung zum Kraterrand: Von oben genießt man einen herrlichen Ausblick auf den Kratersee und ehrfürchtig herumstehende Moais. Anschließend Weiterfahrt nach Playa Anakena, einem wundervollen weißen Sandstrand. Baden ist möglich; Auf staubiger Straße geht sodann die Rundfahrt mit der Rückkehr nach Hanga Roa zu Ende.

Tag 4 Exkursion an die Westküste und ins Inselinnere, (F)

Heute orientiert sich die Inselerkundung auf die Westküste von Rapa Nui. Besichtigungspunkte sind unter anderem: die Höhle Cueva de las dos Ventanas (Höhle der zwei Fenster), der Ahu Te Peu. Danach folgt man einer kleinen Straße inseleinwärts und kommt zur Grotte Te Pau. Anschließend Weiterfahrt nach Puna Pau zum Pukao-Steinbruch. Hier wurden die roten Moai-Hüte aus roter Gesteinsschlacke aus dem Krater geschlagen und zu den Ahus an die Küste transportiert. Von der Spitze des Puna Pau bieten sich Panoramablicke über weite Teile der Insel. Am Nachmittag ist man wieder zurück in Hanga Roa.

Tag 5 Transfer zum Flughafen von Mataveri, (F)

Ende der Leistungen.

Änderung des Reiseablaufes aufgrund organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!

Buchbare Zusatzleistungen

  • Zusätzliche Hotelübernachtungen
  • Verlängerungsprogramme
  • Transfers
  • Hotel-Upgrades (wo möglich)
  • Flug Reservierungen etc.

Hinweise & Infos:

Modul buchbar als: Privatreise im Van oder Kleinbus Fahrer/Guide, engl./spanisch sprechend Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen oder als Selbstfahrerreise im Mietwagen
Ausgangs- und Zielort ab/bis Mataveri
Beste Reisezeit ganzjährig
Dauer 5 Tage / 4 Nächte
Modul-Code RM35
Termine jederzeit, entsprechend Verfügbarkeit der Leistungen
Unterbringung Hotelübernachtung mit Frühstück

Klima und Reisezeit: Die Osterinsel kann man ganzjährig bereisen. Klimatisch hat die Osterinsel mit Chile wenig gemeinsam. Auf Grund der starken Passatwinde ist es auf der Osterinsel das ganze Jahr über recht mild. Die Monate November bis März sind heiß und trocken (24°C – 30°C), von April bis Oktober ist es kühler (14°C – 18°C) und es kann zu gelegentlichen Regenfällen kommen. Der regenreichste Monat ist der Mai.

Einreise: Für die Osterinsel gelten dieselben Einreisebestimmungen wie für das chilenische Festland, mit dem einzigen Unterschied, dass für Reisende, die direkt aus Gelbfieber-Endemie-Gebieten einreisen (tropisches Südamerika), ein entsprechender Impfnachweis erforderlich ist.

Anreise mit dem Flugzeug: Lan Airlines ist die einzige Fluggesellschaft, die Flüge zur Osterinsel anbietet. Die Flugzeit von Santiago nach Mataveri beträgt ca. 5 Stunden.