»Arica »Putre »Lauca Nationalpark »Jurasi Thermen »Salar de Surire »Isluga »Colchane »Iquique 


Karte Arica_IquiqueIm indianischen Norden des Landes spürt man die unmittelbare Nähe zu Peru oder Bolivien: Vulkane über 6000 m umstehen malerische Hochebenen, einsame Lagunen, Salzseen mit Flamingokolonien und archaische Aymara-Dörfchen. Ausgangspunkt für Exkursionen in das wilde faszinierende Hochland ist Arica: Nur 190 km trennen die Hafenstadt am Pazifik vom Lago Chungará, dem höchsten See der Welt (4740 m ü. NN). Unterwegs dorthin gibt es vieles zu bestaunen: Das grüne Valle de Lluta, die Kandelaberkakteen, Zeugnisse jahrtausendalter Indianerkulturen, abgeschiedene Aymara-Dörfer. Oben auf dem Plateau, dem Altiplano, warten mit dem Lauca Nationalpark und dem Salar de Surire die Höhepunkte. Die Tour endet wieder am Pazifik in der Hafenstadt Iquique, die ihre beste Zeit in den 20er Jahren während des Salpeterbooms erlebte.

Chile

100%

Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

Tag 1  Arica – Putre, (F,M,A)

Zeitiger Aufbruch! Auf der Ruta 11 geht es in schwindelerregende Höhen und durch eine felsige, von Kandelaberkakteen gesäumte Landschaft. Dann erreichen Sie die auf einem Felsen klammernde und von tiefen Abgründen umgebene Festung Pukará de Copaquilla, eine restaurierte, einstige Schutzburg der indianischen Bevölkerung. Weiterfahrt durch das fruchtbare Lluta-Tal und Mittagspause in Zapahuaria. Am Nachmittag Ankunft in der abgeschiedene Andensiedlung Socoroma (3000 m ü. NN). Hier fühlt man sich wahrhaftig zurückversetzt in eine längst vergangene Zeit. Nach einer Tee-Pause geht es weiter zum heutigen Übernachtungsort Putre (3500 m ü. NN). Der Ort mit einer vorwiegend indianischen Bevölkerung ist hervorragend dazu geeignet, sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Zwei Übernachtungen in Putre.

Tag 2  Putre – Nationalpark Lauca – Jurasi – Therme – Putre, (F,M,A)

Putre ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren in das naheliegende Naturreservat Las Vicuñas und den Lauca Nationalpark. Die hier ansässigen Indianer sind Aymaras, ein Volksstamm, der seinen Ursprung am Titicacasee hat und heute vorwiegend auf dem Altiplano von Chile und Bolivien lebt. Die Indios betreiben Landwirtschaft und Viehzucht, hauptsächlich mit Lamas und Alpakas. Die heutige Exkursion führt Sie zum Lauca Nationalpark mit seiner einzigartigen Vulkan- und Altiplano-Landschaft. Schon unterwegs können Sie eine beeindruckende Flora und Fauna bewundern. Nach einem kleinen Spaziergang im Sektor der Höhlen machen wir Halt beim Aussichtspunkt Chucuyo und besuchen daraufhin das Dörfchen Parinacota, das von den Nachfahren der Aymara bewohnt wird. Anschließend genießen Sie einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf die Lagunen von Cotacotani. Schließlich erreichen Sie – fast an der Grenze zu Bolivien – den Lago Chungará, 4740 m ü. NN. Die Abgeschiedenheit im Länderdreieck Chile, Peru und Bolivien ist der Lebensraum einer reichhaltigen Tierwelt: hier leben die scheuen Vicuñas, die langbeinigen Lamas und die pummeligen Alpakas einträchtig neben Flamingos, Wildgänsen und zahlreichen anderen Wasservögeln. Allgegenwärtig ist der Vulkan Parinacota (6330 m) mit seinem Gipfel aus ewigem Eis und Schnee. Sein ebenmäßiger Kegel gleicht einem Zuckerhut und wirkt wie gemalt in dieser surrealen Landschaft. Die Mittagspause verbringen Sie in Chucuyo. Abschließend können Sie in den Jurasi-Thermen entspannen und kehren anschließend nach Putre zurück.

Tag 3  Putre – Salar de Surire – Isluga – Colchane, (F,PN,A)

Frühmorgens verlassen Sie Putre in Richtung Reserva Nacional Las Vicuñas. Das Naturreservat umgibt eine typische  Altiplano-Landschaft mit Yareta-Pflanzen, Vicuñaherden und den Hasen ähnlichen Viscachas, die zur Familie der Chinchillas gehören. Die erste Ansiedelung ist das bezaubernde Guallatire (4260 m ü. NN) mit seiner pittoresken Kirche aus Stein und Adobe. Das Dorf liegt zu Füßen des  gleichnamigen, imposanten und aktiven Vulkan Guallatire (6.060 m). Dann geht es weiter zum Salzsee von Surire (4200 m ü. NN): Der Anblick des von schneebedeckten Vulkanen umgebenen und von Flamingokolonien bevölkerten Salzsees ist grandios; vielen gilt er als der schönste des gesamten Hochplateaus. Sie haben ausreichend Zeit herumzuspazieren, und die unwirtliche Gegend in seiner ganzen Schönheit zu erfassen. Danach Weiterfahrt zur Polloquere-Therme. Anschließend wird ein leckeres Picknick serviert. Nachmittags durchqueren Sie den Nationalpark Isluga und passieren die Aravilla Lagunen und die Hochland-Dörfchen Enquelga und Isluga. Am Abend erreichen Sie das heutige Tagesziel Colchane. Übernachtung in Colchane.

Tag 4  Colchane – Iquique, (F,M)

Sie verlassen Colchane am Morgen. Auf dem Weg sehen Sie 4 bis 5 Meter hohe Kakteen und besuchen die Ortschaft Cariquima. Der nächste Halt ist bei den Geoglifos Cerro Unita mit der rund 60 m langen anthropomorphe Figur „Gigante de Atacama“, dem Riesen der Atacama. Die Mittagspause verbringen Sie in Huara. Nach einem Besuch der Salpeterstadt Humberstone, die an den Wohlstand durch Salpeterabbau des vergangenen Jahrhunderts erinnert, endet die Tour in Iquique. Ende der Leistungen.

Änderung des Reiseablaufes aufgrund organisatorischen, witterungsbedingten, politischen oder sonstigen Gründen möglich!

Leistungen im Preis enthalten:

  • Inbegriffene Leistungen
  • Exkursion im Privat-PKW
  • Ausflüge und Besichtigungen wie im Programm beschrieben
  • Fahrer/Guide Spanisch sprechend (Englisch sprachiger Fahrer/Guide gegen Aufpreis)
  • 3 Übernachtungen im DZ, Dusche/WC inklusive Frühstück
  • Mahlzeiten wie im Programm beschrieben

Nicht im Preis enthalten:

  • Anreise nach Arica oder Iquique
  • Hotel in Arica und Iquique
  • Eintritte gesamt ca. USD 15 für: Museum Azapa, Jurassi Therme, Humbertone
  • Getränke und nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben
  • Individuelle Besichtigungen und Ausflüge

 

Hinweise & Infos:

Modul buchbar als: Vorreise oder Verlängerung
Ausgangs- und Zielort Arica bis Iquique
Beste Reisezeit April – Dezember
Dauer 4 Tage / 3 Nächte
Modul-Code RM40 
Termine jederzeit, entsprechend Verfügbarkeit der Leistungen

 

Informationen und Hinweise

Klima und Reisezeit

Der trockene und wüstenhafte Norden Chiles ist das ganze Jahr über zu bereisen. Allerdings kann es im Hochland während des „invierno boliviano“, dem bolivianischen Winter in den Monaten Januar und Februar zu starken Regen- und Schneefällen kommen.

Körperliche Voraussetzungen

Die Exkursion führt in Höhen weit über 4000 m, so dass es zu Symptome der Höhenkrankheit kommen kann. Der Höhenkrankheit kann man mit viel Trinken entgegenwirken. Trotzdem verlangt diese Tour in das Hochland einen gesunden Organismus. Für Kreislauf- oder Herzkranke und Menschen mit Bluthochdruck ist diese Tour nicht geeignet.

Buchungsfrist

25 Tage vor Reiseantritt, entsprechend Verfügbarkeit der Leistungen

Alle Angaben unter Vorbehalt.