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SCA115Auf dieser besonderen Rundreise passieren wir gleich zweimal die Andenkordillere, dazwischen folgen wir dem Gebirgsmassiv parallel auf der berühmten Straße Ruta Nacional 40, wo sich oft etwas abseits – in landschaftlich spektakulären Lagen – Argentiniens „Wein-Oasen“ befinden. Wir besuchen Weingüter und entdecken den bunten, indianisch geprägten Nordwesten Argentiniens. Unterwegs erleben Sie faszinierende Naturerlebnisse, wie den denn besiedelten „Wilden“ Westen Argentiniens mit den beeindruckenden Felsformationen im Talampaya Nationalpark und die Farben der Atacama-Wüste. Start und Ziel der Reise ist Chiles Metropole Santiago, die zu den beliebtesten, modernsten und sichersten Städte Südamerikas zählt. 

Argentinien

75%

Chile

25%

Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

1. Tag: Abreise Europa nach Santiago de Chile

2. Tag: Ankunft in Santiago de Chile

In Santiago Empfang und Transfer zu Ihrem Hotel. Nachmittags Stadtbesichtigung mit folgenden Besichtigungspunkten: der zentrale Hauptplatz „Plaza de Armas“, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und de r Regierungspalast La Moneda. Übernachtung in Santiago.

3. Tag: Ausflug nach Valparaíso (260 km)

Die Fahrt nach Valparaíso führt durch die fruchtbaren Täler von Curacavi und Casablanca, welche bekannt sind für Wein- und Obstanbau. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe – wird von seinem Hafen, seinen alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt besuchen wir auch „La Sebastiana“, das berühmteste Haus der Stadt, das ab 1961 der berühmte Dichter Pablo Neruda bewohnte (Eintritt nicht im Reisepreis enthalten). Der Pazifik ist bekannt für seinen Fischreichtum. Für das Mittagessen empfehlen wir deshalb eines der zahlreichen Fischrestaurants aufzusuchen. Nachmittags Rückfahrt nach Santiago. Den restlichen Nachmittag können Sie in Eigenregie in Santiago verbringen. Übernachtung in Santiago.

4. Tag: Santiago – Mendoza, Argentinien (328 km)

Heute überqueren wir die Andenkordillere und fahren von Santiago nach Mendoza in Argentinien. Nachdem wir den Großraum Santiagos hinter uns gelassen haben, schlängelt sich die Straße durch ein Tal hoch bis zum Grenzübergang auf 3100 m ü. NN. Die Landschaft ist eindrucksvoll: Zu Beginn ist die Talebene noch grün, je weiter wir uns von Santiago entfernen, desto enger wird das Tal und Felswände ragen in den Himmel. Die Strecke führt am bekannten Skiresort Portillo vorbei und auch der Aconcagua, Südamerikas höchster Berg (6950 m. ü NN.), ist bei guter Sicht zu sehen. Nach Erledigung der Grenzformalitäten sind es noch etwa 200 km bis nach Mendoza. Übernachtung in Mendoza.

5. Tag: Mendoza (120 km)

Vormittags fahren wir in die Weinregion Luján de Cuyo. Bei perfekten Fotografenlicht lassen sich von hier aus die schneebedeckten Anden fotografieren. Anschließend unternehmen wir eine Rundtour zu Mendosas Weingütern. Die intensive Sonneneinstrahlung in der Region Cuyo lässt hier Weine gedeihen, die inzwischen Weltruhm erlangt haben. Bekannte Weine aus der Region sind z. B. der Shiraz, Malbec, Torrontés, Pinot oder Noir. Wir kehren ein bei kleinen Familienbetrieben und erfahren während einer Weinverkostung viel Interessantes über Wein und was zu einem guten Weingut so alles gehört.

6. Tag: Mendoza – Villa Unión (462 km)

Wir verlassen Mendoza in Richtung Norden auf der Nationalstraße 40. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. An der Ruta 40 liegt die Stadt San Juan, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz die zusammen mit den Provinzen Mendoza und La Rioja der Region Cuyo „Land der Wüsten“ angehört. Wir erkunden San Juan auf einer kurzgehaltenen Orientierungstour. Nächster Stopp ist in Jáchal, wo es Getreidemühlen zu besichtigen gibt, die zum historischen Erbe ernannt wurden. Danach Weiterfahrt nach Villa Unión, das bereits zur Provinz La Rioja – dem dünn besiedelten „Wilden Westen“ Argentiniens gehört. Übernachtung in Villa Unión.

7. Tag: Talampaya Nationalpark – Chilecito (250 km)

Nach dem Frühstück Fahrt zum nahegelegenen Talampaya Nationalpark. Hier hat die Erosion wahre Wunder geschaffen: So lassen sich in der Talampaya-Schlucht senkrechte Sandsteinwände bewundern, die an antike Säulen erinnern und deren Schichten Fossilien von Pflanzen und Tieren aufweisen. Nach ausführlicher Besichtigung fahren wir weiter über die kurvenreiche Schluchtenstraße der Cuesta de Miranda und erreichen den Ort Chilecito. Während eines Aufenthaltes in „Kleinchile“ erfahren Sie näheres über den Erzabbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die dafür erbaute Materialseilbahn La Mejicana war mit einer Länge von 35 km lange Zeit die längste und höchste Seilbahn der Welt. Übernachtung in Chilecito.

8. Tag: Chilecito – Quilmes (425 km)

Wir folgen wieder der „Ruta 40“ und erreichen die Provinz Catamarca. Im Städtchen Belén – bekannt für seine Tradition der Poncho- und Teppich- Handwebereien – besuchen wir das hervorragende Archäologische Museum, in dem rund 6000 Tongefäße aller Kulturen des argentinischen Nordwestens ausgestellt sind. Anschließend Weiterfahrt durch das enge und eindrucksvolle Tal von Hualfín in die Santa-María-Region, das für seinen archäologischen Reichtum und für die feinen alten Töpferwaren bekannt ist. Abends erreichen wir die Quilmes Ruinen. Übernachtung in der Umgebung der Quilmes Ruinen.

9. Tag: Quilmes – Cafayate – Salta (260 km)

Inmitten einer eindrucksvollen Felslandschaft, ockerfarbenen Erde und Kandelaberkakteen befinden sich die Quilmes-Ruinen, eine der bedeutendsten Zeugnisse indianischer Baukultur Argentiniens. Wir nehmen uns ausreichend Zeit zur Besichtigung der einstigen Festungsanlage. Anschließend Weiterfahrt nach Calafate, wo sich vielleicht die ungewöhnlichsten Weinanbaugebiet der Welt befinden. Bis auf rund 1.700 m Höhe, unter tropischer Sonne, gedeihen in den Calchaquí-Täler vorzügliche Rebsorten. Wir besuchen ein Weingut und können uns bei einer Degustation von der Qualität der Erzeugnisse überzeugen. Angebaut werden vor allem weißer Torrontés und Malbec. Die Mittagszeit verbringen wir im hübschen Winzerort Cafayate. Anschließend begegnen uns wieder eindrucksvolle Felslandschaften, diesesmal die Quebrada Río de las Conchas. Staunend betrachten wir hier eine eindrucksvolle Canyonlandschaft, die der Río de las Conchas über Jahrmillionen geschaffen hat. Anschießend Weiterfahrt nach Salta. Übernachtung in Salta.

10. Tag: Salta

Salta, gelegen am Fuße der Anden, trägt in Argentinien auch den Beinamen „La Linda“, die Schöne, denn keine andere Stadt Argentiniens bietet eine solche Fülle an historischen, kolonialen Bauten, ein Zeichen des spanischen Einflusses von Salta. Vormittags werden Ihnen die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt auf einer Orientierungstour (teils zu Fuß) vorgestellt: die mit Palmen und Araukarien gesäumte Plaza 9 de Julio, die Kathedrale und Iglesia San Francisco, das Kloster San Bernardo und der Mercado Artesanal. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. Tipp: Beim Besuch der Markthalle des Mercado Central tauchen Sie ein in die kulinarischen Vorlieben der Salteños, der Bewohner Saltas. Viele in der regionalen Küche benutzte Zutaten, wie Früchte, Gemüse, Kräuter stammen aus der unmittelbaren Umgebung der äußerst fruchtbaren Hochtäler der Provinz. Die Ernährungsgewohnheiten der indianischen Ureinwohner, die Verwendung von Mais, Süßkartoffel und viel scharfen Gewürzen, haben sich in der Küche der Salteños durchgesetzt. Übernachtung in Salta.

11. Tag: Salta – Tilcará (300 km)

Abfahrt aus Salta in Richtung Norden in die Provinz Jujuy. Beim Dorf Volcán beginnt die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Quebrada de Humahuaca, wo die Berge je nach Tageszeit ihre Farbe ändern. Die Fahrt durch die Schlucht des Río Grande, an dem sich Argentiniens malerischste Flussoase entlangzieht, ist ein großes Erlebnis und zugleich eine geologische Zeitreise. Wir erreichen Tilcara und besuchen die Pucará, ein altes indianisches Wehrdorf. Der Rest des Tages ist zur freien Verfügung. Hier ist das Leben immer noch so, wie man sich Südamerika vorstellt: geruhsam, bunt und eine Mischung aus indianischer und christlicher Tradition. Übernachtung in Tilcará.

12. Tag: Tilcará – Purmamarca – San Pedro de Atacama, Chile (400 km)

Heute erwartet uns ein großartiger Fahrtag auf überwältigend schöner Strecke! Unser erster Fotostopp ist in Purmamarca. Der Ort liegt am Cerro de los Siete Colores, dem „Berg der sieben Farben“. Noch früh am Tag – zum besten Fotografenlicht – bewundern wir das Farbenspiel der Cerros Pintados, der farbigen Berge. Anschließend geht es auf einer Serpentinenstraße, der Cuesta de Lipán, hinauf auf das Andenhochplateau. Am Pass von Abra de Potrerillos (4170 m ü. NN) haben wir die Puna, die Hochebene erreicht. Unwirtlich, wie eine Fata Morgana erscheint uns der Salzsee Salinas Grandes, den wir mitten hindurch auf einer Salzpiste durchqueren. Gegen Mittag erreichen wir den Pass „Paso de Jama“ und damit die Grenze zu Chile. Auf atemberaubend schöner Fahrtstrecke geht es immer gen Westen. Der perfekt geformte Vulkan Licancabur kündigt die Wüstenoase San Pedro de Atacama an. Übernachtung in San Pedro.

13. Tag: San Pedro de Atacama (70 km)

Der Vormittag ist zur freien Verfügung. Genießen Sie bei einem Spaziergang die Idylle des Wüstenstädtchens. Wir empfehlen Ihnen das sehenswerte Archäologische Museum mit einer höchst interessanten Präsentation und Darstellung der 11.000 Jahre alten Atacameño-Kultur zu besuchen (optional). Optional können Sie mit einem örtlichen Veranstalter das Geysirfeld von El Tatio besuchen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Tour in das bezaubernde Valle de la Luna (Mond-Tal) mit seinen bizarren Salzgebilden, kuriosen Felsformationen und großartigen Dünenlandschaften. Übernachtung in San Pedro de Atacama.

14. Tag: Flug von Calama nach Santiago de Chile – Rückflug

Vormittags Transfer zum Flughafen nach Calama. Anschließend innerchilenischer Flug mit LAN Airline nach Santiago. Gegen Abend Rückflug nach Europa.

15. Tag: Ankunft in D/A/CH

und Ende der Reise.

* geringfügige Abweichungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich *

Leistungen im Preis enthalten:

  • Alle Transfers wie im Reiseprogramm beschrieben
  • Busrundreise im landesüblichen Reisebus
  • deutschsprachige Reiseleitung ab Santiago bis Calama
  • 12 x Übernachtung (Standardzimmer) in Mittelklassehotels mit Dusche/WC
  • 12 x Frühstück (landesüblich, i.d.R. Buffet)
  • Mahlzeiten: 12 x Mittag- oder Abendessen
  • Halbtagesausflug nach Valparaíso (Tag 3)
  • City-Tour deutschsprachig mit örtlichen Guide in Santiago (ca. 3,5 Std.), inklusiv Eintritte
  • Orientierungstour und geführter Spaziergang durch die Innenstadt in Mendoza und Salta
  • Halbtagesausflug nach Valparaíso (Tag 3)
  • Eintritte: Besuch eines Weingutes mit Degustation (Tag 5/9)
  • Eintritte: Talampaya Nationalpark, ( Tag 7), Museum in Belén (Tag 8), Quilmes-Ruinen (Tag 9), Pucará in Tilcara (Tag 11), Valle del Luna (Tag 13)
  • ausführliches Informationspaket

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge ab/bis Europa (diese können Sie extra dazubuchen)
  • weitere Erhöhungen des Kerosinzuschlags/der Steuern (werden von der Airline erhoben)
  • empfohlene Trinkgelder für Reiseleiter, örtliche Stadtführer, Busfahrer und Servicekräfte
  • alle als “optional”, “Möglichkeit”, “fakultativ” oder „bieten wir Ihnen“ bezeichneten Programmpunkte

Termine & Preise:

auf Anfrage 

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