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SPA118T1_T2Patagonien, Land der Verheißung, des Windes und der Träume. Hier findet der Reisende was in Europa selten geworden ist: endlose Weite und viel viel Einsamkeit. Es ist eine Reise für Naturliebhaber: perfekt geformte Vulkane, nebelverhangene Fjorde, üppige Urwälder, hängende Gletscher, türkisschimmernde Seen und eine sagenhafte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Ihre Reise beginnt in Chiles Metropole Santiago, die zu den beliebtesten, modernsten und sichersten Städte Südamerikas zählt. Unterwegs auf den Traumstraßen Südamerikas – der Panamericana, der Carretera Austral und der Ruta National 40 in Argentinien – führt unsere Reiseroute immer gen Süden.  In Chiles Seenregion,  der „Schweiz Südamerikas“ begeben wir uns auf die Spuren der deutschen Einwanderer und ganz im Süden bestaunen wir die wildromantische Schönheit des Torres del Paine Nationalparks. Die fantastische Gletscherwelt des Perito Moreno  bildet einen weiteren Höhepunkt dieser Route. Mit etwas Glück bestaunen wir, wie unter lautem Getöse, gewaltige Eisbrocken in den See des Lago Argentino stürzen. Von Punta Arenas aus – der südlichsten Großstadt der Welt – erreichen wir per Flug wieder Santiago de Chile. Mit unauslöschlichen Eindrücken treten wir die Rückreise nach Europa an.

Chile

80%

Argentinien

20%

Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

1. Tag:  Abreise von D/A/CH nach Santiago de Chile

2. Tag:  Ankunft in Santiago de Chile

In Santiago Empfang und Transfer zu Ihrem Hotel. Am Nachmittag Stadtbesichtigung  mit folgenden Besichtigungspunkten: der zentrale Hauptplatz „Plaza de Armas“, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Übernachtung in Santiago.

3. Tag:  Ausflug nach Valparaíso (260 km)

Heute unternehmen wir einen Ausflug an die Pazifikküste. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe –  wird von seinem Hafen, seinen alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt besuchen wir auch „La Sebastiana“ (optional), das berühmteste Haus der Stadt, das ab 1961 der berühmte Dichter Pablo Neruda bewohnte. Am Nachmittag Rückfahrt nach Santiago und Freizeit in der  Innenstadt. Übernachtung in Santiago.

4. Tag:  Santiago – Chillán (400 km)

Auf der berühmten Panamericana führt die heutige Fahrt durch eine der fruchtbarsten Gebiete des Landes. Hier werden Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und für den Export produziert. Bei San Javier haben wir das Maule-Tal erreicht, neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“.  Wir  besuchen ein Weingut und überzeugen uns bei einer Degustation von der Qualität des Weines und erfahren viel Wissenswertes über die Ursprünge des chilenischen Weinanbaus.  Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Übernachtung in Chillán.

5. Tag:  Chillán – Pucón (390 km)

Den ersten Fotostopp machen wir heute bei den Wasserfällen „Salto del Laja“.  Gegen Mittag erreichen wir Temuco,  Zentrum des Mapuche-Indianerlandes Araukarien und heutige „Boomtown“ des chilenischen Südens. Der nächste interessante Ort auf unserer heutigen Wegstrecke ist das von deutschstämmigen Siedlern geprägte Villarrica. Der Einfluss deutscher Einwanderer ist in vielen Städten und Dörfern Chiles augenfällig und bis heute pflegt die Nachkommenschaft deutsche Traditionen wie Sprache und Lebensart. Anschließend Weiterfahrt durch ein idyllisches Araukanien nach Pucón. Die Lage am Villarrica–See und am Fuße des gleichnamigen Vulkan machen Pucón zu einen der aktivsten und attraktivsten Urlaubsorte in Chile.  Übernachtung in Pucón.

6. Tag:  Pucón – Puerto Varas (350 km)

Wir befinden uns im chilenischen Seengebiet,  das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet. Auf der Panamericana fahren wir bis Osorno und zweigen dann wieder auf eine Nebenstraße nach Puerto Octay ab. Hauptattraktion des Ortes ist die herrliche Lage am Lago Llanquihue mit der malerischen Centinela-Halbinsel. In Frutillar glaubt man sich nach Bayern versetzt, noch heute sieht man viele Schilder, die deutsche Namen tragen. Wir besuchen das kleine Museum Colonial Aleman, wo uns hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Anschließend Weiterfahrt ins idyllische Puerto Varas, wo fast ausschließlich deutschstämmige Chilenen leben. Übernachtung in Puerto Varas.

7. Tag:  Ausflug in den Vicente Pérez Rosales Nationalpark (150 km)

Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Ausblick auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Bei Ensenada folgen wir dem Río Petrohué und erreichen die Wasserfälle von Petrohué. Anschließend unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem See „Lago Todos Los Santos“ (optional) . Die Wasseroberfläche des Sees wechselt von tiefblau bis smaragdgrün, steile Berge und dichte Buchenwälder umrahmen die unbewohnten Ufer des Lago Todos Los Santos und die Ausblicke auf die erhabenen Vulkane Osorno, Puntiguado und Tronador sind ergreifend. Danach kleine Genusswanderung durch den schönen und immergrünen Wald des Nationalparks. Übernachtung in Puerto Varas.

8. Tag:  Puerto Varas – Chaitén (200 km auf Straße / 5 Std. auf Fähren )

Zeitiger Aufbruch! Die Fahrt führt uns nach La Arena von wo aus wir die erste von drei Fähren über den Reloncaví-Fjord nach Puelche nehmen (Überfahrt 45 min.). Die zweite Fähre erwartet uns in Hornopirén und die herrliche Fahrt führt durch den Leptepú-Fjord (Überfahrt 3 Std.). Die dritte Fähre über den Fjord Largo setzt uns schließlich nach Caleta Gonzalo über (Überfahrt 45 min.). Von nun aus beginnt ihre Fahrt auf der berühmten Carretera Austral, der noch teilweise unbefestigten Verlängerung der Panamericana. Sie gehört zu den legendären Straßen des Kontinents und ist ein Teil des Mythos Patagonien. Übernachtung in Chaitén.

9. Tag:  Chaitén – Puyuhuapi (205 km)

Je weiter südlicher wir auf der Carretera Austral in Richung Süden fahren, desto einmaliger werden die kontrastreichen Landschaftsszenerien: Landschaften aus Gletschern, Fjorden, Wäldern und unglaublich viel Einsamkeit. Nachmittags erreichen wir die Fjordsiedlung Puyuhuapi, die in den 30er Jahren von mehreren Familien aus dem Sudetenland gegründet wurde. Die schöne Lage des Dorfes, die alten Holzhäuser aus der Gründerzeit und sein angenehmes Flair bieten jede Menge Fotomotive. Diese Nacht logieren Sie im Hotel Termas de Puyuhuapí & Spa, einem Idyll an einem Fjord gelegen. Hier können Sie unter freien Himmel die heißen Quellen in Erdlöchern genießen und wunderbar entspannen.  Übernachtung in Puyuhuapi.

10. Tag:  Puyuguapi – Coyhaique (250 km)

Wir setzten unsere Fahrt auf der Carretera Austral in Richtung Süden fort und passieren den Nationalpark Queulat, der zweifelsohne zu den spektakulärsten der gesamten Carretera Austral zählt. Besonders der  Anblick des hängenden Gletscher Ventisquero Colgante ist spektakulär. Auf der Weiterfahrt werden wir begleitet von üppiger Vegetation: riesige Nalcapflanzen und Farne wachsen wild am Wegesrand, großartige Panoramablicke auf vergletscherte Berge und rauschende Wasserfälle. Im Einödweiler Villa Amengual machen wir einen Fotostopp bei einer schönen Holzschindelkirche. Wir folgen der Carretera weitere 70 km südwärts durch Gebiete, welche durch Brandrodungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Schließlich erreichen wir Coyhaique (45.000 Einwohner), die Hauptstadt der Region Aysén. Übernachtung in Coyhaique.

11. Tag:  Coyhaique – Perito Moreno, Argentinien (250 km)

Wir verlassen Coyhaique zunächst in Richtung  Balmaceda, wo sich der kleine Flughafen befindet, der die Region Aysén mit der Hauptstadt Santiago verbindet.  Nach einem Abzweig erreichen wir das Schutzgebiet Reserva Nacional Cerro Castillo, das ausgedehnte Südbuchenwälder und eine wilde Gebirgsregion aufweißt. Der tatsächlich schlossartige „Cerro Castillo“ thront über dem Tal des Río Ibañez. Wir queren den 1.200 m hochgelegenen Portulezo-Paß mit Ausblick auf grün-, grau- und pinkfarben leuchtende Mineralgesteine. In Puerto Ibañez – einem kleinen Ort am Lago Carrera mit Fährhafen – befindet sich der chilenische Grenzposten. Nach Erledigung der Grenzformalitäten fahren wir auf größtenteils unasphaltierter Straße in Richtung argentinischer Grenze. Unterwegs genießen wir fantastische Ausblicke auf den smaragdgrünen Lago Carrera, mit etwas Glück lassen sich hier Kondore und scheue Guanakus beobachten. Nach der Einreise nach Argentinien wechselt der See seinen Namen und heißt von nun an Lago Buenos Aires, auch die Szenerie verändert ihr Gesicht und geht über in eine karge steppenartige Landschaft.  Übernachtung in Perito Moreno.

12. Tag:  Perito Moreno – El Calafate (630 km, davon ca. 200 km auf Schotter)

Zeitiger Aufbruch, denn heute erwartet uns der längste Streckenabschnitt unserer Reise. Wir folgen zunächst dem Seeufer und erreichen die Kleinstadt Perito Moreno. Hier treffen wir auf die Nationalstraße 40. Die 5000 km lange Ruta 40 gehört zu den legendärsten und abenteuerlichsten Fernstraßen des südamerikanischen Kontinents. Die Traumstraße folgt dem Verlauf der Anden und verbindet La Quiaca an der bolivianischen Grenze und Cabo Virgenes in Patagonien. Wir folgen der Ruta 40 südwärts durch die einsame patagonische Steppe bis nach El Calafate. Am Abend erreichen wir die 20.000 Einwohner Stadt El Calafate am Lago Argentino. El Calafate ist zugleich Ausgangspunkt für die Tour zum weltberühmten Perito Moreno Gletscher der sich im Nationalpark Los Glaciares befindet.

13. Tag:  Nationalpark Los Glaciares – Perito Moreno Gletscher (160 km)

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum berühmten Perito-Moreno- Gletscher, der sich 80 km westlich von El Calafate im Nationalpark Los Glaciares befindet. Auf Laufstegen gelangen wir zu den Aussichtsplattformen am Seeufer des Lago Argentino, die sich direkt gegenüber dem Perito Moreno-Gletscher befinden. Mit ein wenig Glück erlebt man wie riesige Eisnadeln unter lautem Getöse in den smaragdgrünen See stürzen. Der Anblick des kalbenden Gletschers gehört mit Sicherheit zu den ganz großen Erlebnissen Südpatagoniens. Eine Besonderheit des Perito Moreno ist außerdem, dass er einer der wenigen bekannten Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands ist, der noch kontinuierlich wächst. Anschließend Rückkehr nach El Calafate. Übernachtung in El Calafate.

14. Tag:  El Calafate – Torres del Paine Nationalpark, Chile (400 km)

Morgens verlassen wir El Calafate und fahren durch die Meseta Vizcachas südwärts nach Esperanza. Von nun an folgen wir der Ruta 7 in Richtung Westen zur chilenischen Grenze und erreichen den Grenzposten Cancha Carrera. Endlose Schafherden, Gauchos hoch zu Ross begleitet von abgerichteten Hunden formen das Bild der auf dem Weg liegenden Estancias. Nachmittags erreichen wir den erhabenen Torres del Paine, den spektakulärsten Nationalpark Südamerikas. Übernachtung in der näheren Umgebung des Nationalparks.

15. Tag:  Torres del Paine Nationalpark – Puerto Natales (200 km)

Inmitten einer urweltlichen Landschaft erheben sich die berühmten Granitspitzen (torres) des Paine-Massivs mehr als 1000 m senkrecht in die Höhe. All dies wäre schon eine großartige Szenerie, doch hat hier die Natur noch weit mehr an Schönheit aufgeboten: Azurblaue und smaragdgrüne Seen vor gleißenden Gletschern; schäumende Flüsse in zimtfarbenen Pampasteppen, gischtende Wasserfälle und dazu eine faszinierende Andenflora und -fauna. Das Märchenhafte dieses Anblicks wird durch den mal tiefblau leuchtenden, mal von zerrissenen Wolkenbändern geprägten patagonischen Himmel verstärkt. Auf einer Rundfahrt, mit kurzen Wanderungen und vielen Fotostopps, werden Ihnen die schönsten Aussichtspunkte gezeigt. Am Nachmittag verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark und fahren nach Puerto Natales, das malerisch an einem Fjord liegt. Übernachtung in Puerto Natales.

16. Tag:  Puerto Natales – Punta Arenas – Flug nach Santiago de Chile (250 km)

Noch knapp 250 km bis nach Punta Arenas, der am südlichsten gelegenen Großstadt der Welt. In Punta Arenas begegnet uns eine bunte Mischung von Immigranten aus Kroatien, England, Deutschland, Schweiz, Frankreich und Spanien, die die Stadt an der Magellanstraße geprägt haben. Rund um die Plaza errichteten die Schafzuchtbarone – Eigentümer riesiger Ländereien –  ihre luxuriösen Villen. Ganze Handelsflotten ankerten in der Hafenstadt Punta Arenas, die als wirtschaftliches Zentrum ihre Blütezeit um die Jahrhundertwende erlebte und ihre Vormachtstellung mit der Eröffnung des Panamakanals 1914 wieder verlor. Heute zählt Punta Arenas 110.000 Einwohner und ist immer noch eine Freihandelszone mit zahlreichen Konsulaten europäischer Länder. Auf unserer Orientierungstour genießen wir vom Cerro la Luz die wunderschöne Aussicht auf die bunten Dächer der Stadt und die Magellan-Straße bis hinüber nach Feuerland.  Übernachtung in Punta Arenas.

17. Tag:  Flug nach Santiago – Rückflug nach Europa

Transfer zum Flughafen von Punta Arenas und innerchilenischer Flug nach Santiago de Chile. Rückflug von Santiago aus nach D/A/CH.

18. Tag:  Ankunft in D/A/CH

und Ende der Reise

* geringfügige Abweichungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich *

 

Leistungen im Preis enthalten:

  • Alle Transfers wie im Reiseprogramm beschrieben
  • Busrundreise im europäischen Luxusbus laut Programm
  • deutschsprachige Reiseleitung ab Santiago bis Punta Arenas
  • 15 x Übernachtung: 13 x  in Mittelklassehotels mit Dusche/WC, 2x (Tag 8, 11) in einfacherer aber best verfügbarer Unterkunft mit Dusche/WC
  • 15 x Frühstück (landesüblich)
  • 15 x Mahlzeiten, Mittag- oder Abendessen
  • City-Tour deutschsprachig mit örtlichen Guide in Santiago (Tag 2) inklusiv Eintritte
  • Halbtagesausflug nach Valparaiso (Tag 3)
  • Rundfahrt im Torres del Paine Nationalpark
  • Orientierungstour in Punta Arenas (Abhängig von der Flugzeit nach Santiago)
  • Eintritte in die  Nationalparks: Vicenté Rosales (Tag 7), Queulat (Tag 10), Los Glaciares (Tag 14), Torres del Paine (Tag 15)
  • Eintritte: Besuch eines Weingutes mit Degustation (Tag 4), Museum Colonial (Tag 6), Pinguine (Tag 16)
  • Transport/Fahrtkosten: 3 Fährfahrten (Tag 8)
  • ausführliches Informationspaket

Nicht im Preis enthalten:

  • Linienflug Deutschland – Santiago de Chile – Deutschland
  • Innerchilenischer Flug von Punta Arenas nach Santiago de Chile
  • weitere Erhöhungen des Kerosinzuschlags/der Steuern (werden von der Airline erhoben)
  • empfohlene Trinkgelder für Reiseleiter, örtliche Stadtführer, Busfahrer und Servicekräfte
  • alle als “optional”, “Möglichkeit”, “fakultativ” oder „bieten wir Ihnen“ bezeichneten Programmpunkte

Termine & Preise

auf Anfrage

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