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STS116Ihre Reise beginnt und endet in Santiago, Chiles pulsierende Hauptstadt zwischen Pazifik und Anden gelegen. Die moderne und offene 6 Millionen Metropole ist für südamerikanische Verhältnisse eine wohl organisierte Stadt und bietet dem Besucher viel Interessantes. Auf der Panamericana – der berühmten Lebensader des Kontinents – führt die Reise in den „Kleinen Süden“ Chiles, dem chilenischen Seengebiet. Die Landschaft präsentiert sich hier als ein einziges Idyll aus klaren Seen, immergrünen Buchenwälder und rauchenden Vulkanen. Über die Andenkordillere geht es nach Argentinien, in das Seengebiet Nordpatagoniens, auch hier reihen sich die Seen wie blaue Perlen aneinander. Viele deutschsprachige Einwanderer sind bereits im 19. Jahrhundert in das Gebiet gezogen und noch heute zeugt ein alpenländischer Baustil vom Pioniergeist der Einwanderer aus Europa.

Chile

70%

Argentinien

30%

Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

1. Tag: Abreise Europa nach Santiago de Chile

2. Tag: Ankunft in Santiago de Chile

Ankunft am Flughafen Arturo Merino Benítez in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile. Transfer zu Ihrem Hotel. Nachmittags fahren Sie hinauf zum Aussichtspunkt Cerro San Christóbal, von wo aus Sie den schönsten Blick auf die 6 Millionen Metropole und den dahinter liegenden Gebirgszug der Anden genießen werden. Übernachtung in Santiago de Chile.

3. Tag: Santiago de Chile

Vormittags unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt u.a. mit folgenden Besichtigungspunkten: der zentrale Hauptplatz „Plaza de Armas“, die Kirche San Francisco, der Cerro Santa Lucía mit seiner schönen Parkanlage und der Regierungspalast La Moneda. Den Nachmittag verbringen Sie in der Innenstadt von Santiago. Spazieren Sie beispielsweise durch das Viertel Paris-Londres mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen und gut erhaltenen Patrizierhäusern aus dem Beginn des vorigen Jahrhunderts. Interessant, um die Vielfalt der Menschen zu beobachten, ist ein Spaziergang entlang der Alameda – Santiagos Hauptgeschäftsstraße – und der Fußgängerzone Paseo Ahumada. Übernachtung in Santiago de Chile.

4. Tag: Valparaíso – San Antonio (210 km)

Die Fahrt nach Valparaíso führt durch die fruchtbaren Täler von Curacavi und Casablanca, welche bekannt sind für Wein- und Obstanbau. Die von 40 Hügeln umgebene Stadt Valparaíso – für die meisten Chilenen die schönste Stadt des Landes und UNESCO-Welterbe – wird von seinem Hafen, seinen alten Standseilbahnen und den bunten Häusern geprägt. Während eines Spaziergangs durch die Oberstadt besuchen wir auch „La Sebastiana“, das berühmteste Haus der Stadt, das ab 1961 der berühmte Dichter Pablo Neruda bewohnte (Eintritt nicht im Reisepreis inbegriffen). Der Pazifik ist bekannt für seinen Fischreichtum. Für das Mittagessen empfehlen wir deshalb eines der zahlreichen Fischrestaurants aufzusuchen. Nachmittags fahren wir entlang einer wunderschönen Küstenlandschaft nach San Antonio an der Pazifikküste. Übernachtung in San Antonio.

5. Tag: San Antonio – Chillán (400 km)

Die heutige Fahrt führt durch eine der fruchtbarsten Gebiete des Landes und hier werden Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Rindfleisch und Milchprodukte für das ganze Land und für den Export produziert. Wir passieren den Lago Rapel und erreichen die berühmte Fernstraße Panamericana. Bei San Javier haben wir das Maule-Tal erreicht, neben dem Valle de Maipo die „Wiege des chilenischen Weinbaus“. Wir besuchen ein Weingut, überzeugen uns bei einer Degustation von der Qualität des Weines und erfahren viel Wissenswertes über die Ursprünge des chilenischen Weinanbaus. Alle roten und weißen Rebsorten werden im Valle del Maule angepflanzt, wobei die roten Weine besonders hochwertig sind. Übernachtung in Chillán.

6. Tag: Chillán – Pucón (390 km)

Den ersten Fotostopp machen wir heute bei den Wasserfällen „Salto del Laja“. Gegen Mittag erreichen wir Temuco, Zentrum des Mapuche-Indianerlandes Araukarien und heutige „Boomtown“ des chilenischen Südens. Einen schönen Überblick auf die Stadt verschaffen wir uns vom Aussichtshügel des Cerro Ñielol. Der nächste interessante Ort auf unserer heutigen Wegstrecke ist das von deutschstämmigen Siedlern geprägte Villarrica. Schon vor 150 Jahren beackerten sie das Land rund um den Villarrica-See. Der Einfluss deutscher Einwanderer ist in vielen Städten und Dörfern Chiles augenfällig und bis heute pflegt die Nachkommenschaft deutsche Traditionen wie Sprache und Lebensart. Sie fühlen sich als Chilenen aber eben mit deutschen Wurzeln, die bis heute nicht vergessen sind. Anschließend Weiterfahrt durch ein idyllisches Araukanien nach Pucón. Übernachtung in Pucón.

7. Tag: Pucón (100 km)

Die Lage am Villarrica–See und am Fuße des gleichnamigen Vulkan Villarrica machen Pucón zu einen der aktivsten und attraktivsten Urlaubsorte in Chile. Den heutigen Tag verbringen Sie im Nationalpark Huerquehue. In diesem Schutzgebiet und Naturparadies ist jener Urwald erhalten, der ursprünglich weite Teile des chilenischen Südens bedeckte; hierher haben sich die hoheitsvollen Schirme der Araukarien und die bis zu 3000 Jahre alten Alerce-Bäume gerettet. Eine gemütliche Wanderung auf einem herrlichen Weg führt durch ein Labyrinth aus Südbuchen und Farnen durchtränkt vom Duft des chilenischen Waldes. Anschließend können Sie im warmen Wasser der Thermalquellen „Termas de Palguín, die sich inmitten eines üppigen Urwalds befinden, entspannen. Übernachtung in Pucón.

8. Tag: Pucón – Valdivia – Puerto Varas (350 km)

Wir fahren nach Valdivia, ca. 150 km von Pucón entfernt. Die hübsche Stadt mit ca. 150.000 Einwohnern wurde ganz wesentlich von deutschen Einwanderern geprägt. Die attraktive Flusspromenade lädt zu einem Spaziergang ein und die Mittagspause verbringen wir auf dem bunten Mercado Fluvial. Anschließend sind wir zurück auf der Panamericana in Richtung Süden und erreichen den Lago Llanquihue. Wir befinden uns im chilenischen Seengebiet, das zu den schönsten Regionen Südamerikas zählt und deshalb auch als die „chilenische Schweiz“ bezeichnet wird. Unser heutiges Tagesziel ist das idyllische Puerto Varas, wo fast ausschließlich deutschstämmige Chilenen leben. Übernachtung in Puerto Varas.

9. Tag: Vicente Pérez Rosales Nationalpark (220 km)

Die 60 km lange Fahrt zum Vicenté Rosales Nationalpark führt entlang des Lago Llanquihue mit traumhaften Blick auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Ab dem Ort Ensenada folgen wir dem Río Petrohué und erreichen die Wasserfälle von Petrohué. Anschließend unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem See „Lago Todos Los Santos“ (optional) . Die Wasseroberfläche des Sees wechselt von tiefblau bis smaragdgrün, steile Berge und dichte Buchenwälder umrahmen die unbewohnten Ufer des Lago Todos Los Santos und die Ausblicke auf die erhabenen Vulkane Osorno, Puntiguado und Tronador sind ergreifend. Danach kleine Genusswanderung durch den schönen und immergrünen Wald des Nationalparks. Anschließend fahren wir auf einer landschaftlichen Panoramastraße in das hübsche Dorf Cochamó, das spektakulär am Sund Seno de Reloncaví liegt. Anschließend Rückfahrt nach Puerto Varas. Übernachtung in Puerto Varas.

10. Tag: Puerto Varas – Bariloche, Argentinien (150 km)

Wir folgen einer kleinen Uferstraße entlang des Lago Llanquihue nach Frutillar. Dort glaubt man sich nach Bayern versetzt, noch heute sieht man viele Schilder, die deutsche Namen tragen. Wir besuchen das kleine Museum Colonial Aleman ,wo uns hautnah die deutsche Besiedlungsgeschichte begegnet. Der nächste Stopp ist das herrlich am Lago Llanquihue gelegene Puerto Octay mit der malerischen Centinela-Halbinsel. Anschließend passieren wir die Seen Rupanco und Puyehue und erreichen den gleichnamigen Nationalpark Puyehue. In Schutz gestellt wurde das Gebiet insbesondere wegen seiner famosen Landschaft, sowie der artenreichen Pflanzen- und Tierwelt. Wir unternehmen eine schöne Genusswanderung durch einen üppigen Urwald auf dem Naturtrail Sendero El Pionero, von dem aus man am Ziel, eine dramatische Aussicht auf den Lago Puyehue, den Vulkan Puyehue, sowie das Flusstal des Río Golgol genießen kann. Danach geht es weiter zur chilenisch/argentinischen Grenze und entlang des Lago Nahuel Huapí bis nach San Carlos de Bariloche. Übernachtung in Bariloche.

11. Tag: Bariloche (60 km)

Vormittags unternehmen Sie eine landschaftlich wunderschöne Rundfahrt auf dem „Circuito Chico“, kleine Schleife (ca. 4 Std.) in die Umgebung von Bariloche. Optional können Sie mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario hochfahren. Von der rund 1050 m hohen Erhebung genießt man einen atemberaubenden Ausblick auf tiefblaue Seen mit dichten Wäldern und majestätische Bergspitzen. Anschließend geht es weiter zur Halbinsel San Pedro, wo ein Fotostopp an einem schönen Aussichtspunkt eingelegt wird. Weiter geht es zum pittoresken Hafen Puerto Pañuelo und zur Halbinsel Llao Llao. Bei Kilometer 40 kommt man zum Aussichtspunkt Panorámico, von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf den Lago Moreno und die Halbinsel Llao Llao genießt. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung. Übernachtung in Bariloche

12. Tag: Bariloche – „Sieben-Seen-Route“ nach San Martín de los Andes (190 km)

Der heutige Streckenabschnitt führt durch die traumhaft schöne Sieben-Seen-Region nach San Martín de los Andes. Wie blaue Perlen reihen sich die Seen aneinander: Lago Correntoso, Lago Ruca Malen, Lago El Portezuelo, Lago Villarino, Lago Falkner, Lago Hermoso und Meliquina. Auf halber Strecke machen Sie einen Halt im Dörfchen Villa La Angostura, das traumhaft am nördlichen Rand des Nahuel Huapi Nationalparks liegt und zu den attraktivsten Orten der nördlichen Anden Patagoniens zählt. Der Tag endet am Lago Lacar, an dessen Ufern San Martín de los Andes liegt, der schönste Gebirgsort Südargentiniens. Übernachtung in San Martín de los Andes.

13. Tag: San Martín de los Andes – Curacautín, Chile (480 km)

Wir fahren ein Teilstück der berühmten Nationalstraße Ruta 40 bis Las Lajas. Anschließend nehmen wir den Abzweig in Richtung Westen zum Pino Hachado-Pass (1864 m ü. NN) und erreichen die Grenze zu Chile. Wir durchqueren das Naturschutzgebiet Alto Bió Bió mit seinen ausgedehnten Araukarienwäldern und kommen in das kleine Städtchen Lonquimay. Von nun an imponiert der herrliche Blick auf den schneebedeckten Vulkan Lonquimay die Szenerie. Hier liegen auch die Sommerweiden der Mapuche-Indios, die ihre Rinder auf die Abhänge treiben. Übernachtung in einer gemütlichen, landestypischen Unterkunft in Malalcahuello oder Curacautín.

14. Tag: Curacautín – Rancagua (615 km)

Wir fahren durch dichte Pinienwälder und passieren Weizenfelder bis wir wieder auf die Panamericana treffen, der wir nordwärts in Richtung Santiago de Chile folgen. Übernachtung in Rancagua.

15. Tag: Rancagua – Sewell – Flughafen Santiago de Chile (150 km) – Rückflug

Vormittags besuchen wir die ehemalige Bergbaustadt Sewell, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Blütezeit erlebte. Sewell ist heute ein Museumsdorf mit farbenprächtig gestrichenen Holzhäusern. Die Besucher werden auf eine spannende Reise in die Vergangenheit entführt, auf den Spuren der Bergarbeiter und ihrer Lebensweise. Anschließend Weiterfahrt nach Santiago de Chile. Die Reise endet am Flughafen Arturo Merino Benítez, von wo aus Sie gegen Abend den Rückflug nach Europa antreten.

16. Tag: Ankunft in Europa

* geringfügige Abweichungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich *

Leistungen im Preis enthalten:

  • Alle Transfers wie im Reiseprogramm beschrieben
  • Busrundreise im europäischen Luxusbus ab/bis Santiago de Chile
  • Durchgehende, deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Santiago
  • 13 x Übernachtung (Standardzimmer) in Mittelklassehotels mit Dusche/WC
  • 13 x Frühstück (landesüblich, i.d.R. Buffet)
  • 13 x Mahlzeiten, Mittag- oder Abendessen
  • City-Tour deutschsprachig mit örtlichen Guide in Santiago (Tag 3), inklusiv Eintritte
  • Eintritte: Nationalpark Vicenté Rosales (Tag 9), Nationalpark Huerquehue (Tag 7), Nationalpark Puyehue (Tag 10), Museum Colonial (Tag 10), Minenort Sewell (Tag15)
  • Besuch eines Weingutes mit Degustation (Tag 5)
  • Rundfahrt in Bariloche „Circuito Chico“ (Tag 11)
  • Sieben-Seen-Route nach San Martín de los Andes
  • ausführliches Informationspaket

Nicht im Preis enthalten:

  • Flüge ab/bis Europa (diese können Sie extra dazubuchen)
  • Flughafengebühren für internationale und nationale Flüge (falls nicht bereits im Ticket inbegriffen)
  • Trinkgelder für Reiseleiter, örtliche Stadtführer, Busfahrer und Servicekräfte
  • alle als “optional”, “Möglichkeit”, “fakultativ” oder „bieten wir Ihnen“ bezeichneten Programmpunkte

Termine & Preise

auf Anfrage

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