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Karte Peru Kulinarik ThemenreisaEntdecken Sie das facettenreiche Peru auf eine ganz besondere Art und Weise: großartige Landschaften, außergewöhnliche Menschen, kulturelle Höhepunkte und kulinarische Köstlichkeiten. Lima hat sich zur kulinarischen Hauptstadt Lateinamerikas entwickelt und die peruanische Küche erfreut sich einer rasant wachsenden Beliebtheit weit über die Landesgrenzen hinaus. Auch maurische, afrikanische und chinesische Einflüsse bereicherten die Küche Perus. Primär ist sie aber ein kulturelles Erbe und hat ihre Wurzeln in der Kultur der Inka. Eine kulinarische Reise durch Peru ist daher auch immer eine Begegnung mit der mythologischen Glaubenswelt seiner Bewohner.

 

Peru

100%

 Prozentualer Aufenthalt während dieser Reise in o.g. Ländern (ca.):

Inbegriffene Mahlzeiten: F=Frühstück, M= Mittagessen, LB=Lunch-Box, A=Abendessen

1. Tag: Abreise aus Deutschland

Flug nach Lima, Peru.

2. Tag: Ankunft in Lima, Peru

Nach Ankunft am Flughafen in Lima unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung: Die prachtvollen kolonialen Gebäude befinden sich in Limas Altstadt und unweit des Hauptplatzes „Plaza de Armas“. Ein Spaziergang führt durch das chinesische Viertel „Barrio Chino“, Teehäuser und Chifa-Restaurants reihen sich in Südamerikas größter Chinatown eng aneinander. Kunterbunt geht es zu auf dem pulsierenden Markt „Mercado Central“ mit seinen geschäftstüchtigen Marktfrauen und bunten Marktständen. Anschließend besuchen Sie die Kochschule Nuevo Pachacútec, die wohl ungewöhnlichste unter etwa 50 Kochinstituten, die es in Lima inzwischen gibt. Sie befindet sich am Rande eines der ärmeren Viertel Limas. Hier werden talentierte Jugendliche gegen einen kleinen monatlichen Beitrag und hohen persönlichen Einsatz zu künftigen Sterne-Köchen ausgebildet. Ein traumhaftes Ambiente für das Abendessen bietet Ihnen ein auserwähltes Restaurant am Strand von Barranco. Übernachtung in Lima.

3. Tag: Afrikanische Lebensfreude und Paracas Península

Auf dem Weg nach Paracas besuchen Sie Pachacamac, das berühmteste Heiligtum aus vorspanischer Zeit an der südlichen Küste Perus. Danach fahren Sie auf der Panamericana in Richtung Süden nach Chincha Alta: Hier spürt man sofort die Lebensfreude der Menschen, deren Vorfahren ursprünglich aus Afrika kamen. Die Einwanderer haben sehr zur Bereicherung der peruanischen Kultur beigetragen: Tänze, Musik und die Erfindung verschiedener Instrumente wie das Cajón, die typische „Kiste“ oder der Quijada de Burro, der „Kinnlade des Esels“, als Rhythmusinstrument sind Beispiele. Im Umland von Chincha Alta liegt das kleine Kreolendorf El Carmen mit der Hacienda San José*, einem Juwel der Kolonialarchitektur. Hier nehmen Sie ein typisches kreolisches Mittagessen ein und erfahren Interessantes über die Volksgruppe der Kreolen. Anschließend geht es weiter zur Paracas-Halbinsel, ein Meeresschutzgebiet mit Sanddünen und einer fantastischen Tierwelt auf den Inseln. Übernachtung in der Region Paracas.

4. Tag: Islas Ballestas – Wüsten und Oasen

Morgens unternehmen Sie eine Bootstour zu den geschützten Ballestas-Inseln. Vom Boot aus lassen sich zahlreiche Seevogelarten, Seelöwen, Humboldtpinguine, Pelikane und die riesige Geoglyphe El Candelabro, eine in den Wüstenboden geritzte Kandelaber-Figur beobachten. Mittags sind Sie zu Gast in einer der vielen kleinen Fischrestaurants in der Hafengegend. Probieren Sie Perus Nationalgericht Ceviche: roher Fisch in Limettensaft mariniert, Zwiebel und Koriander untergemischt und als Beilage Süßkartoffel oder Maniok. Buen provecho! Trotz kaum eintretender Niederschläge sind während der Fahrt durch die Wüste immer wieder fruchtbare Flussoasen zu sehen. Hier ist der Anbau von Wein, Baumwolle, der hiesigen Bohnensorte „Pallares“, Pekannüsse und Obst von großer Bedeutung. Am späten Nachmittag besuchen Sie eine Bodega, die seit jeher wohlhabenden Großgrundbesitzern gehören. Schon seit Generationen betreiben sie die Herstellung von edlen Weinsorten. Aber vor allem auch von Pisco, einen aus der Muskateller Traube gewonnenen Traubenschnaps. Wie man den Pisco hergestellt, wird Ihnen ausführlich gezeigt. Anschließend Weiterfahrt zur Oase von Huacachina. Die grandiose Aussicht und Abendstimmung vom Kamm einer hohen Düne, entschädigt reichlich für die Mühe des Aufstiegs. Zum Abendessen genießt man als Aperitif am besten zuerst einen Pisco-Sour. Zu den Spezialitäten der Region gehören: Picante de Pallares (pürierte Butterbohnen mit Rind- oder Schweinefleisch), Morusa (Bohneneintopf mit Pfefferschoten) und zum Nachtisch süße leckere Tejas. Übernachtung in Ica.

5. Tag: Nasca Linien – Unterwegs auf der Panamericana

Reisefortsetzung auf der Küstenstraße durch eine der trockensten Regionen der Erde. Kurz vor Nasca gibt es einen Stopp am Museum Maria Reiche. Die Deutsche lebte vierzig Jahre in der Wüste von Nasca und machte die Erforschung der Scharrbilder zu ihrer Lebensaufgabe. Kurz nach dem Museum der nächste Stopp an einem Aussichtsturm, von wo aus man recht deutlich zwei Figuren erkennen kann. Nasca ist berühmt wegen der Nasca-Linien, welche von der UNESCO allesamt zum Kulturgut der Menschheit erklärt wurden. Die Scharrbilder, kann man am besten während eines Rundfluges aus der Vogelperspektive bestaunen (optional). Der nächste Besichtigungspunkt ist das Gräberfeld von Chauchilla: Inmitten einer faszinierenden Wüstenlandschaft gibt es Überreste von Skeletten, Keramiken und Textilien aus der Präinkazeit zu sehen. Anschließend sind Sie zurück auf der Panamericana und erreichen das Mündungsdelta des Río Yauca. Hier befindet sich Perus Hauptanbaugebiet für Oliven. Sie dürfen an den Verkaufsständen die schmackhaften grünen und schwarzen Olivenfrüchte probieren, auch Olivenöl wird hier zum Kauf angeboten. Anschließend Weiterfahrt bis Chala, dem heutigen Übernachtungsort, direkt am Pazifik gelegen. Am Abend genießen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses Ortes und bedienen sich am köstlichen Dinner-Buffet. Übernachtung in Chala.

6. Tag: Camaná – Arequipa  

Reisefortsetzung auf der Küstenstraße in Richtung Süden. Sie passieren die fruchtbaren Flussoasen des Río Atico, Rio Caravelí, Río Ocoña und Rio Camaná. Aus diesen Flüssen werden auch die großen Flusskrebse gefangen, die in Limas Feinschmecker-Restaurants regen Absatz finden. In Camaná verbringen Sie die Mittagspause. An den Stränden, die zu den attraktivsten von Südperu zählen, reihen sich zahlreiche Fischrestaurants aneinander. Wenige Kilometer südlich von Camaná verlassen Sie endgültig die Küste Perus, die Panamericana ändert ihre Richtung und führt hinauf in das Hochland. Den letzten Stopp vor Arequipa unternehmen Sie in der „Pampa de Majes“, einem landwirtschaftlichen Modell- und Bewässerungsprojekt aus der Fujimori-Ära. Probieren Sie hier die leckeren Fruchtjoghurts! Nach der Weiterfahrt erblicken Sie schon den 5.825 m hohen Misti-Vulkan, an dessen Fuße Arequipa liegt, eine der schönsten Kolonialstädte Perus. Drei Übernachtungen in Arequipa.

7. Tag: Arequipa: kulturelles und kulinarisches Juwel

Ihren Beinamen „Weiße Stadt“, erhielt Arequipa aufgrund der Farbe ihrer Häuser, die aus „Sillar“, einem weißen vulkanischen Tuffstein erbaut sind. Die zweitgrößte Stadt Perus liegt auf 2.300 m ü. NN: Bei stets angenehmen Temperaturen scheint fast das ganze Jahr über die Sonne. Im Stadtteil Yanahuara genießen Sie von der palmenumsäumten Plaza aus den fantastischen Blick auf die Stadt und die Vulkane Misti und Chanchani. Sie besuchen den Mercado San Camilo. Welch ein Genuss für die Sinne! Hier entdeckt man viele exotische Obstsorten aus der gesamten Ökovielfalt Perus: Granadilla, Papaya, Chirimoya, Lucuma, Mango, Ananas, Tamarinde und vieles mehr. Auch die Sehenswürdigkeiten der „Weißen Stadt“ kommen auf unserem Rundgang nicht zu kurz: die Kathedrale, das wunderschöne Nonnenkloster Santa Catalina und die reich verzierte Jesuitenkirche La Compañia. Die Küche Arequipas ist eine der vielfältigsten in Peru. Besonders hervorzuheben sind die an jedem Wochentag zubereiteten „Chupes“ (Suppen). Zum Mittagessen empfehlen wir heute die landesweit beliebte Spezialität „Rocoto Relleno“, gefüllte Paprikaschote mit Kartoffelgratin als Beilage. Dazu passt perfekt ein „Arequipeña“, ein durchaus wohlschmeckendes Bier aus Arequipa. Zum Abendessen sind Sie heute im Restaurant Zig Zag zu Gast. Das Restaurant befindet sich in der Altstadt von Arequipa und ist bekannt für seine kreative kulinarische Ausrichtung. Zum Beispiel werden in der sogenannten Alpandina Gastronomie traditionelle Naturprodukte aus ganz Peru mit altertümlichen und modernen Kochkunsttechniken aus den Alpen und den Anden zu geschmackvollen Gerichten vollendet. Übernachtung in Arequipa.

8. Tag: Arequipas Umland und privates Kochevent

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug durch die reizvollen Vororte von Arequipa. Die „Campiña-Route“ führt uns durch das landwirtschaftlich genutzte Tiabaya-Tal und weiter zur Wassermühle von Sabandía. Auf dem Rückweg besuchen wir die Mansión del Fundador. Die aus Sillargestein erbaute Villa gehört zu den schönsten kolonialen Landhäusern der Gegend. Anschließend kaufen Sie auf dem Markt Gemüse, Kräuter und Gewürze ein, um diese bei einem privaten Kochkurs zu verarbeiten. Der weitere Tag steht Ihnen zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen. Am Abend besuchen Sie eine urgemütliche Peña mit typischer Folkloremusik. 

9. Tag: Alpakas, Vicuñas und das Colca-Tal

Nach dem Frühstück ist Abfahrt zum Colca Canyon, ein Höhepunkt jeder Perureise. Die Landschaft geht schon bald über in eine steppenartige Hochebene, der Puna, mit spärlicher Vegetation von Dornbüschen, Polstergewächsen, dem typischen Ichu Gras, und der Yareta Pflanze. Am Wegesrand lassen sich grasende Alpacas, Vicuñas und Lamas beobachten. Bevor der höchstgelegene Punkt der Reise erreicht wird, haben Sie die Möglichkeit sich an einer Teestube einen Mate de Coca zu bestellen: Dieser aus der Coca-Pflanze gewonnene und etwas bitter schmeckende Tee hilft vorbeugend gegen die Höhenkrankheit. Danach Weiterfahrt zum Pass von Patapampa und herrlicher Ausblick auf die schneebedeckten Vulkane Ampato, Sabancaya und Hualca Hualca. Die kurvenreiche Straße windet sich von nun an serpentinenartig hinab in den 3.600 m ü. NN hoch gelegenen sympathischen Marktflecken Chivay. Das Hotel bietet Ihnen alle Annehmlichkeiten: einen schönen Garten, leckeres Essen und eine wunderschöne Umgebung. Übernachtung in Colca-Tal.

10. Tag: Der Andenkondor – König der Lüfte

Heute ist zeitiger Aufbruch zum Kondor-Aussichtspunkt „Cruz del Condor“. Während der Fahrt bewundern Sie die eindrucksvollen Terrassenkulturen und sehen die bäuerlichen Campesinos mit ihrem Grabstock auf der Schulter ins Feld ziehen. Auf der Rückfahrt gibt es Stopps in den kleinen andinen Dörfern von Yanque und Maca: Die winzigen Lehmhütten sind seit der Epoche der Inka nahezu unverändert geblieben und werden von imposanten Missionskirchen überragt. Nach der Mittagspause verlassen Sie das Colca-Tal und fahren zum nächsten großen Highlight, dem Titicacasee. Unterwegs zeigt sich Ihnen wieder eine bereits vertraute Szenerie: grasende Alpakas und Vicuñas, klare tiefblaue Bergseen. Die letzte Besichtigung des heutigen Tages sind die eindrucksvollen und rätselhaften Grabtürme von Sillustani. Zwei Übernachtungen in Puno am Titicacasee.

11. Tag: Inselbesuch auf dem Titicacasee

Heute unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Titicacasee. Dieser auf über 3.800 m ü. NN gelegene See gilt als höchstgelegener navigierbarer See der Welt. Sie fahren mit dem Boot zu den schwimmenden Inseln und besuchen das Volk der Uros. Die Inseln und die Boote werden aus Totora, einer Binsenart, gebaut. Der Aufenthalt auf den Inseln ermöglicht einen Einblick in die Lebensweise dieses Stammes, auch wenn die schwimmenden Inseln schon lange zu einer Touristenattraktion geworden sind. Anschließend Weiterfahrt zur Insel Taquile. Die friedliche Insel und ihre freundlichen autark lebenden Bewohner haben bis heute ihre Bräuche, Traditionen und typische Trachten bewahrt. Eine weitere Sehenswürdigkeit Taquiles ist ihre landschaftliche Schönheit: dazu zählen besonders die pittoresken Arcos (Steinbögen) und die steilen landwirtschaftlichen Terrassen, auf denen Kartoffeln, Mais, Quinua, Oca und Bohnen angebaut werden. Auf einer Inselwanderung erfahren Sie von Ihrem Guide viel Wissenswertes über die Geschichte der Insel und die Kultur ihrer Bewohner. Mittags sind Sie zu Gast im Hause einer Taquileño-Familie, wo Ihnen ein typisches Mittagessen serviert wird. So macht Essen Spaß! Zu den Spezialitäten der Seeregion zählen: Trucha (Lachsforelle), Pesque de Quinua (Püree mit Quinua, das mit Milch und Käse abgeschmeckt), Chairo (Eintopf mit Rind- und Hammelfleisch, Bohnen und Kürbis) und Cancacho (Lammfleisch aus dem Ofen mit Beilagen). Nachmittags Rückfahrt mit dem Schnellboot nach Puno. Übernachtung in Puno.

12. Tag: Bahnfahrt auf dem Altiplano

Die zehnstündige Zugfahrt von Puno nach Cusco mit dem Andean Explorer, so der Name des Zuges, der im Stile der Pullman Züge der 20er Jahre ausgestattet ist, bietet jede Menge Unterhaltung. Die Strecke führt über die Hochebene des Altiplano und erreicht auf der Passhöhe Abra La Raya eine Höhe von 4300 m ü. NN. Sie genießen die herrliche Fahrt vom Panoramawagen aus, der mit bequemen Sesseln ausgestattet ist. Für das das leibliche Wohl wird mittags im nostalgischen Restaurant des Zuges ein 3-Gänge-Menue serviert. Am frühen Abend wird Cusco erreicht, auch bekannt als archäologische Hauptstadt Südamerikas. Ein Besuch Cuscos ist eine unvergessliche Erfahrung, die tiefe Einblicke in viele der Mysterien der Inkas gibt. Von hier aus wurde das größte Reich verwaltet, das vor Kolumbus auf dem amerikanischen Kontinent existierte. Die Inka nannten es das Reich der vier Weltgegenden und Cusco war sein Mittelpunkt, der Nabel der Welt. Zwei Übernachtungen in Cusco.

13. Tag: Cusco, ehemaliges Inka-Imperium

Heute erleben Sie Cusco. Während einer Stadtführung werden Ihnen die eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt. Dazu zählt das Kloster Santo Domingo, das auf den Resten des Tempels Koricancha erbaut wurde, die Plaza de Armas mit der Kathedrale und der Kirche La Compañia und die über der Stadt thronende, aus Granitblöcken erbaute Festungsanlage Sacsayhuamán. Besichtigt wird außerdem Tampumachay, das Bad der Inkas, sowie Quenco, ein auf einem Kalksteinfelsen errichtetes religiöses Zentrum, und die militärische Inka-Anlage Puca Pucará mit Treppen, Terrassen und gewaltigen Mauern, die Teil des Verteidigungssystems der Reichshauptstadt war. Der Nachmittag ist zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen. Tipps: Ein Spaziergang durch den malerischen Stadtteil San Blas, dem Viertel der Kunsthandwerker. Der Palast von Almirante, in dem sich das “Museo Inka” befindet, das bedeutendste Museum Cuscos. Der Mercado San Pedro, Cuscos interessantester Markt. Für das Abendessen haben wir für Sie ein exzellentes Restaurant auserwählt und lassen uns von den Finessen des modernen Kochstils der Novo-Andina-Küche überraschen.

14. Tag: Valle Sagrado – das Heilige Tal der Inka

Angeregt von dem Reichtum der „Pachamama“, der Mutter Erde, hat die andine Urbevölkerung in dieser Region beeindruckende Bauwerke errichtet, die alle der Landwirtschaft dienten. Das Klima ist mild und auf den fruchtbaren und wasserreichen Böden gedeihen Kartoffeln, Mais und verschiedene Obstsorten besonders üppig. Der Indio-Markt von Pisaq bietet ein großes Angebot an kunsthandwerklichen Produkten. Hier findet man auch kulinarische Leckereien für eine kleine Zwischenmahlzeit: Probieren Sie doch mal die leckeren „Empanadas“ (mit Käse oder Hackfleisch gefüllte Teigtaschen) oder „Cuy al orno“ (gebratenes Meerschweinchen aus dem Holzofen). Anschließend besuchen Sie die über Pisaq thronende archäologische Inka-Anlage. Zwei Übernachtungen im Heiligen Tal.

15. Tag: Salz, Kultur und Dorfleben

Am Morgen besuchen Sie die „Salineras de Maras“, einmalige auf terrassierten Hängen gelegene Salzbecken. Der Blick auf die etwa 3000 Verdunstungsbecken ist atemberaubend. Schon die Inkas nutzen diese Salzquelle und entwickelten eine geniale Methode zur Salzgewinnung, die noch heute angewandt wird. Auf der Weiterfahrt passiert man das Dorf Maras und erreicht schon bald die versenkten kreisförmigen Inka-Terrassen von Moray. War dieser Ort einst das wichtigste landwirtschaftliche Forschungszentrum der Inkas? Jedenfalls soll es aufgrund der verschiedenen Terrassen-Niveaus möglich gewesen sein, alle verschiedenen ökologischen Bedingungen im gesamten Reich der Inkas hier zu simulieren. Anschließend Weiterfahrt nach Misminay, ein intaktes Andendorf, dessen Häuser aus Adobe gebaut sind. Hier erfahren Sie von den Dorfbewohnern viel Interessantes über die Anbaumethoden von Kartoffeln, Mais und Quinua. Alle helfen mit, bei der Zubereitung eines gemeinsamen Essens. Es gibt Pachamanca, das bekannteste traditionelle Gericht des Andenhochlandes. Das Fleischgericht wird mit Gemüse, Mais und Kartoffeln schonend im Erdofen gegart. Bereits bei den Inkas war das gemeinschaftliche Pachamanca-Essen der krönende Mittelpunkt von Feiern.

16. Tag: Mit der Andenbahn nach Machu Picchu

Zeitiger Aufbruch! Von Ollantaytambo aus nehmen Sie den Zug nach Aguas Calientes, Ausgangspunkt für den Besuch der weltberühmten Inka-Zitadelle Machu Picchu. Die wunderschöne Bahnstrecke (Fahrzeit 2,5 Std.) führt durch das fruchtbare und immer tropischer werdende Tal des Río Urubamba, einem Quellfluss des Amazonas. Anschließend unternehmen Sie eine geführte Besichtigung durch die beeindruckende archäologische Anlage von Machu Picchu. Ein Besuch der „Stadt in den Wolken“ ist eine unvergessliche Erfahrung, die tiefe Einblicke in viele der Mysterien der Inkas gibt. Fühlen Sie selbst, was an Machu Picchu so ergreifend ist: Bestaunen Sie die Schönheit der Architektur, deren Quelle die Harmonie zwischen Menschenwerk und Natur ist. Nachmittags Rückfahrt mit der Bahn nach Ollantaytambo. Übernachtung im Heiligen Tal.

17.  Tag: Flug nach Lima – Rückflug nach Europa

Transfer zum Flughafen nach Cusco und Flug nach Lima. Am Abend Rückflug nach Europa. Adiós Perú!

18. Tag: Ankunft in Deutschland

Alle Angaben unter Vorbehalt und bedürfen Rückbestätigung des Veranstalters!

* geringfügige Abweichungen des Programms sind aus organisatorischen Gründen möglich *

Leistungen im Preis enthalten:

Nicht im Preis enthalten:

  • Internationale Linienflüge Deutschland – Santiago – Deutschland, Gebühren und Steuern
  • Innerchilenische Flüge Santiago – Calama und Antofagasta – La Serena, Gebühren und Steuern
  • Alle als fakultativ oder optional bezeichneten Programmpunkte
  • Individuelle Besichtigungen, Ausflüge und persönliche Ausgaben
  • Programminhalte, die als „fakultativ“ oder „optional“ bezeichnet sind
  • Getränke und nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Trinkgelder für Reiseleiter, Fahrer und Servicebedienstete

Hinweise & Infos